Planungsausschussvorsitzender Nawrotzki legt Architektenentwürfe vor

55 Wohneinheiten in der neuen "alten" Wildunger "Parkhöhe" geplant

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So könnte sich die „Parkhöhe“ nach den Vorstellungen des Wildunger Architekten künftig präsentieren. Wohnungen sollen entstehen. Unklar ist die Perspektive des Rundbaus in der Hufelandstraße. Ein „Stadthotel“ steht als Idee im Raum.

Bad Wildungen. An der Bauruine der ehemaligen Klinik Parkhöhe, dem späteren Hotel Claremont, geht es voran. Nach einer ersten Entrümpelungsaktion in den seit Jahren leer stehenden Räumen ist Sanierung und Umbau erster Bereiche geplant.

Ein ortsansässiges Architekturbüro bereitet den endgültigen Bauantrag vor, der sich zunächst nur auf zwei Gebäudeteile bezieht. „Er beinhaltet auch die Nutzungsänderung hin zur Wohnnutzung“, erläutert der SPD-Stadtverordnete Wolfgang Nawrotzki, der als Vorsitzender des Planungsausschusses damit befasst ist. In dem früheren Bettenhaus und dem Mittelbau an der Langemarckstraße/Ecke Hufelandstraße plane Geschäftsführer Ramazan Altiok 55 Wohneinheiten, darunter Eigentumswohnungen und Betreutes Wohnen. Jeweils zwei oder drei der früheren Patientenzimmer sollen zu jeweils etwa 60 Quadratmeter großen Wohnungen zusammen gelegt werden. Für den Rundbau in der Hufelandstraße lägen noch keine Pläne vor. Im Raum stehe die Idee eines Stadthotels.

Um den Umbau zu Wohnungen umzusetzen, muss der gültige Bebauungsplan geändert werden. Sollten die städtischen Gremien zustimmen, rechnet Nawrotzki mit einer Baugenehmigung im frühen Herbst. Ein Vorentwurf des Architekten liege mittlerweile vor.

Die Entrümpelung geht jetzt weiter: Nach Mobiliar und Teppichboden werde die Sanitärinstallation ausgebaut. Altiok suche weiterhin nach Investoren für die in einer Zwangsversteigerung erworbene Immobilie. Die aktuellen Pläne wolle er indes aus Eigenmitteln finanzieren, erläuterte Nawrotzki.

Geplant sei kein Abriss sondern die Sanierung im Bestand. „Die Bausubstanz hat sich als tragfähig erwiesen.“ Wenn die vielversprechenden Pläne des neuen Eigentümers, die Aktiv3 Objekt-Gesellschaft mbH, so umgesetzt würden, „wird dieser Stadteingang deutlich aufgewertet“, zeigt sich der Stadtverordnete zuversichtlich.

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