Waldeck

55 000 Wachstunden an drei Seen

- Waldeck (ik).Waldeck. Bei einem Empfang blickten die Mitglieder der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft des Landkreises (DLRG) auf die Saison zurück und ehrten langjährige Helfer

Im Einsatz sind sie fast das ganze Jahr – aber mit dem Ferienanfang beginnt für die ehrenamtlichen Helfer der DLRG wieder der 24-Stunden-Wachdienst, um die Sicherheit der Wassersporttreibenden an Eder-, Diemel- und Twistesee zu gewährleisten. Um den Saisonbeginn offiziell einzuläuten und einen Rückblick auf die Arbeit des vergangenen Jahres zu geben, trafen sich am Sonntag Mitglieder der DLRG mit Vertretern aus der Politik und anderen Verbänden an der Rettungsstation in Wal­deck-West. In 55 000 geleisteten Wachstunden hätten die Retter im vergangenen Jahr über 250-mal von der Versorgung kleiner Wunden bis zum Herzinfarkt Erste Hilfe geleistet. „Zwei Leben wurden gerettet. Die Zahl ist zwar klein, aber auf keinem Fall unerheblich“, stellte der Leiter des Wasserrettungsdienstes, Klaus Schultze, fest. Schwerpunkt in 2009 war wieder die technische Hilfe, vor allem bei gekenterten Booten. Ein großer Erfolg sei die Sanierung der Rettungsstation Fürstenthal, die am Mittwoch eingeweiht werden soll. Insgesamt werde allerdings die Gewährleistung des 24-Stunden-Wachtdienstes schwieriger: Viele Ehrenamtliche seien immer mehr eingespannt, sodass sie weniger Zeit hätten, sich an den Seen zu engagieren. Mit Nachwuchsproblemen im Wachdienst habe die DLRG an den drei heimischen Seen glücklicherweise nicht zu kämpfen, obwohl die Ausbildung rund zwei Jahre dauert und sich die Dienstleistenden sogar ihre Ausrüstung selbst kaufen müssen.Mehr lesen Sie in der WLZ-Ausgabe vom Mittwoch, 30. Juni 2010.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare