Bad Wildungen.

Abschiedskonzert von Güttler

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- Bad Wildungen. In der mit fast 500 Besuchern voll besetzten Wandelhalle brillierte der Dresdener Trompeter Professor Ludwig Güttler mit seinem Blechbläserensemble zum letzten Mal bei einem Konzert in Bad Wildungen. Einmal mehr versprühte er seinen charmant-trockenen sächsischen Humor.

1983 spielte Güttler zum ersten Mal in der Lukaskirche in einem „Reinhardshäuser Kirchenkonzert“, organisiert von Gotthelf Eisenberg. Mit seinem 29. Gastspiel verabschiedete sich der Trompeten-Virtuose von vielen Freunden in der Badestadt.

Der strahlend-festliche Instrumentenklang von einer Intrade von Pietro Torri (um 1650–1737) zu Konzertbeginn bis zum Blechbläserchor mit Pauken von Michael Praetorius (1571–1621) am Schluss wurde zu einem Fest für alle Freunde klassischer Bläsermusik. Im Mittelpunkt des anspruchsvollen Konzertprogramms standen bekannte Weihnachtschoräle in vielen verschiedenen Bearbeitungen und Besetzungen.

Güttler zeigte sich in bester Spiellaune und war stets Erster unter den hochkarätigen Bläsern seines Ensembles. Klar, dass in einem Güttler-Konzert auch Johann Sebastian Bach (1685–1750) nicht fehlte. Außer zwei seiner Choralbearbeitungen hörten die Besucher Bachs „Echo“ mit Spielgruppen auf und hinter der Bühne und aus dem Foyer der Halle – ein besonders schönes Hörerlebnis unter den exzellent präsentierten Werken.

Merh lesen Sie in der WLZ vom Dienstag, 30. November.

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