Bad Wildungen: Weihnachtsmarkt etabliert sich als einer der beliebtesten in Region

Alle rundum glücklich und zufrieden

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- Bad Wildungen (su). Rundum glücklich und zufrieden sind die Veranstalter von der AWWiN (Arbeitsgemeinschaft Wildunger Wirtschaftsförderung) mit dem Weihnachtsmarkt 2011.

„Gut besuchte Märkte hat es auch früher gegeben, aber heute muss man mehr tun, um so einen Erfolg zu erreichen“, sagt der Vorsitzende des Aktionsbeirates, Hans-Martin Lötzer. Gemeinsam mit Rolf Walter oblag ihm die Federführung für die Organisation des Marktes. Tatkräftige Unterstützung erhielt das Duo von einer etwa 30-köpfigen Kerntruppe aus Handel und Gewerbe, verstärkt durch weitere Helfer. Lötzer sieht eine Vielzahl von Gründen für den großen Besucherandrang: „Wir hatten gutes Wetter, die Adventszeit liegt sehr früh und das Konzept ist stimmig.“ Daran arbeite die AWWiN weiter, um den Gästen im kommenden Jahr wiederum Neues bieten zu können, so dass es nicht langweilig wird.

Ein besonders positives Echo verzeichnete der Markt wegen seiner Kinderfreundlichkeit. Der große Schneeberg an der neuen Eisbar „wurde zum Kinderspielplatz. Das wollen wir im kommenden Jahr noch ausbauen“, kündigt der Aktionsbeirats-Vorsitzende an.Die lebendige Krippe als Streichelzoo, Ponyreiten, das Thema Märchen, die Aktionen im Jugendhaus, last not least der Auftritt von Nikolaus und Christkind; „wir zielen besonders auf die Familien und das funktioniert offenbar.“ Ein Experiment war der Auftritt einer Rockband auf der zentralen Bühne, um mit der Musik Jugendliche und Junggebliebene verstärkt anzusprechen. In dieser Form werde das wahrscheinlich nicht wiederholt, weil die meisten Besucher auf einem Weihnachtsmarkt eher die einschlägigen Melodien und Lieder erwarten. Denkbar wäre aus Lötzers Sicht aber eine engere Zusammenarbeit mit dem Jugendhaus in dieser Frage, wo während des Marktes in diesem Jahr beispielsweise die Hip-Hop-Gruppen auftraten – warum nicht als Programmpunkt dort auch eine Rockband?

Froh ist Lötzer über die Entscheidung, den Markt nicht mehr bis zur Stadtkirche auszudehnen. „Die Atmosphäre stimmte dort in den vergangenen Jahren zwar, aber wegen des engen Ganges und vor allem wegen des scharfen Windes an dieser Stelle machten die Aussteller nicht genug Umsatz.“ 2011 waren dagegen auch diejenigen sehr zufrieden, die Richtung Kaiserlindendeck aufgebaut hatten. „Die Menschen kamen von allen Seiten, alle Eingänge waren einladend gestaltet“, sagt Lötzer. Bewährt habe sich das Konzept, allein Holzhütten und zu Weihnachten passendes Sortiment zuzulassen. Ein halbes Dutzend neue Händler war dabei. „Die Attraktivität des Wildunger Marktes spricht sich herum.“

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Donnerstag, 15. Dezember

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