Bad Wildungen

Ampel in Wega rückt in weite Ferne

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- Bad Wildungen-Wega. Für die Wegaer scheint es trotz vehementer Fürsprache durch den Bürgermeister und das Ordnungsamt kein Durchkommen zu geben in Sachen „Schlafampel“.

Der Ortsbeirat und Volker Zimmermann verhandelten nochmals mit Vertretern von Polizei, Amt für Straßen- und Verkehrswesen sowie Kreisverkehrsbehörde. Alle drei Ansprechstellen waren sich einig darin: Auch zu den Stoßzeiten sind auf der Wegaer Hauptstraße zu wenig Fahrzeuge und vor allem zu wenig Fußgänger unterwegs, um eine Ampel zu errichten. Aktuelle Zählungen vom Oktober hätten das bestätigt.

Dabei spiele es auch keine Rolle, dass es sich bei diesen Fußgängern um besonders schutzbedürftige Gruppen handelt: die Schulkinder am Morgen, die zur Bushaltestelle müssen, und die älteren Menschen, die auf dem Weg zum Friedhof die Fahrbahn überqueren müssen. „Viele meiden einfach den Weg, weil sie sich nicht trauen. Das erzählen sie mir regelmäßig“, unterstrich Ortsvorsteher Franz Berghoff. Mit so einer Argumentation könne man überall eine Ampel installieren, hielten ihm die Vertreter der übergeordneten Fachbehörden entgegen. In den zurückliegenden Jahren habe es an der Straße keinen Unfall gegeben.

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