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825 Jahre Hundsdorf: Stehender Festzug als Höhepunkt

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Von: Cornelia Höhne

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Namensbuttons für Besucher des Jubiläumsfestes in Hundsdorf gab es bei den „Kellerwalds Kids“ am Forst- und Regionalmuseum.
Namensbuttons für Besucher des Jubiläumsfestes in Hundsdorf gab es bei den „Kellerwalds Kids“ am Forst- und Regionalmuseum. © Cornelia Höhne

Einfallsreich, gastfreundlich und mit viel Liebe zum Detail – so präsentierte sich der Bad Wildunger Stadtteil Hundsdorf zum 825-jährigen Jubiläum.

Bad Wildungen-Hundsdorf –Ein stehender Festzug mit zahlreichen Stationen im alten Ortskern lud am Sonntag, 18. September 2022, zum Schauen, Verweilen und zum Schlemmen ein.

Schnitzereien mit der Kettensäge

Vieles in dem Kellerwalddorf drehte sich um den Wald. Im Museum für Forst- und Regionalgeschichte schmunzelten Festgäste über einen Brief an den „Preußischen Revierförster und das Fräulein Braut“ von 1941. Nebenan prägten die „Kellerwald Kids“ Namensbuttons auf Holztäfelchen, und Forstleute schilderten die aktuelle Situation des Waldes.

Vor den Augen von Schaulustigen gestaltete ein Hobby-Kettensägenschnitzer Figuren aus Baumstämmen. Und mit der Geschichte des Bergbaus im Kellerwalddorf verblüffte Werner Leyh so manchen Gast bei einer Zeitreise am Dorfteich. Bei den Imkern gab es süße Köstlichkeiten zum Kosten, Goldwäscher animierten zum Mitmachen. Aktionen zum Zuschauen bot unter anderem die Feuerwehr bei einem nachgestellten Rettungseinsatz an.

Hunderte historischer Fotos laden ein zur Zeitreise durch Hundsdorf

Ein großes Kinderland lockte zu Spiel und Spaß. Zahlreiche alte Traktoren fesselten Oldtimer-Fans, bestaunt wurden auch alte und neue Motorräder. Und Hunderte von historischen Fotos aus dem Jubiläumsdorf – befestigt an Zäunen oder in Scheunen – luden zur Zeitreise ein. Bundeswehr, THW und andere Organisationen und Hundsdorfer Gewerbebetriebe präsentierten sich. Der Rundgang durch das 825 Jahre alte Kellerwalddorf führte vorbei an lustigen Tiergruppen und lebensgroßen Figuren, die mit viel Fantasie gestaltet wurden.

Die dekorative Sonne aus einem Strohrundballen, die am Ortseingang auf das Jubiläum aufmerksam machte, ließ sich am Festsonntag leider nicht blicken. Im Schutz von Regenschirmen gingen Besucher auf Entdeckungsreise. Beim kulinarischen Streifzug fanden sich zahlreiche Schmankerl, und viele gemütliche Stationen zum Verweilen im Trockenen.

Auftakt in Festscheune mit Heubergecho

Begonnen hatte das Festwochenende am Samstag mit Kaffee und Kuchen in der Festscheune und einem Festabend mit dem original Heubergecho aus dem Allgäu. Das Jubiläumsfest unter Regie des Vereins „Hundsdorf im Kellerwald“ und unterstützt von zahlreichen engagierten Helfern wurde im Beisein von Bürgermeister Ralf Gutheil eröffnet. (Cornelia Höhne)

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