Verein Kunstraum erinnert an seinen verstorbenen Vorsitzenden

Ausstellung "Klaus" in der Bad Wildunger Wandelhalle eröffnet

Erinnerungen an Klaus Heubusch: Der Bad Wildunger Maler Kaleja Värttö hat ein Porträt des Verstorbenen gemalt, das ursprünglich als Geschenk an den Freund gedacht war und jetzt am Eingang zur Ausstellung zu sehen ist. Mit im Bild Uta Wagner, langjährige Lebensgefährtin von Klaus Heubusch, sowie Museumsleiter Bernhard Weller. Foto: Senzel

Bad Wildungen. In der Wandelhalle eröffnete Museumsleiter Bernhard Weller am Sonntag die Ausstellung „Klaus“.

Mitglieder des Vereins Kunstraum erinnern mit verschiedenen Werken an ihren in 2017 verstorbenen Vorsitzenden Klaus Heubusch.

In der Ausstellung sind Fotos des leidenschaftlichen und begabten Fotografen Klaus Heubusch zu sehen. Diese Motive haben Mitglieder des Vereins Kunstraum als Grundlage und Spiegelung für ihre eigenen Werke genutzt. Die Fotografien dienten als Inspiration für Gedanken und Gemälde, Fotos und Objekte.

Weller sagte, die Ausstellung habe nichts Depressives, verharre nicht im Klagen über den Abschied, sondern nehme diesen als Basis für neue Ausgangspunkte im eigenen Schaffen. „Sie ist aber auch Würdigung für den leisen Menschen Klaus Heubusch, eine Hommage und Erinnerung an eine Person und Persönlichkeit, die auf uns Eindruck gemacht hat, ohne dies jemals beabsichtigt zu haben“. Jeder der ausstellenden Künstler komme mit den eigenen Werken auf andere Weise den anspruchsvollen Fotos von Heubusch näher, definiert und interpretiert sie unterschiedlich. Da werden Fotomotive in Aquarell und Öl umgesetzt, oder Details aus den Fotos aufgegriffen und künstlerisch neu gestaltet. Weller: „Fotografien sind zu sehen, die die feine Ironie, die viele Bilder von Klaus Heubusch prägten, sich noch einmal in ironischer Weise spiegeln.“

Der Bad Wildunger Museumschef ist sich sicher, dass es Klaus Heubusch gefallen hätte, wie die Künstler mit ihren Arbeiten die Definition über das fotografische Wirken des früheren Vorsitzenden begriffen und umgesetzt haben: „Es geht mir im Wesentlichen darum, Dinge und Situationen fotografisch festzuhalten, die vielleicht erst beim zweiten Hinschauen sichtbar werden, oder aber Bezüge herzustellen, die dem Gesehenen eine ganz andere Bedeutung zuordnen, als es der erste Blick vorgaukelt“.

Die Ausstellung „Klaus“ ist noch bis zum Pfingstmontag, 21. Mai, in der Bad Wildunger Wandelhalle während der üblichen Öffnungszeiten zu sehen. Von Werner Senzel

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