Biologische Vielfalt fördern

Bad Wildungen ausgewählt für Teilnahme an Projekt "Stadtgrün naturnah"

Mehr Grün für Wildungen: Die Badestadt nimmt an dem Projekt „Stadtgrün naturnah“ teil. Ziel ist es, die biologische Vielfalt im Siedlungsraum zu schützen und weiter zu fördern. Foto: Hans Blossey

Bad Wildungen – Als eine von bundesweit 13 Kommunen, wurde die Stadt Bad Wildungen vom Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ für die Teilnahme am Labeling-Verfahren „Stadtgrün naturnah“ ausgewählt.

Das Bündnis zeichnet mit dieser Etikettierung kommunales Engagement zur Förderung der biologischen Vielfalt aus. Honoriert werden naturnahe Gestaltung und Pflege von Parkanlagen oder die Anlage von Blühwiesen in der Stadt. Das Labeling-Verfahren läuft ein Jahr.

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Gesundheit und Zufriedenheit von Menschen höher ist, wenn sie näher an Grünflächen leben. Besonders Kinder können hier ihren Drang nach Entdeckung und Abenteuer ausleben sowie Pflanzen und Tiere beobachten.

Naturnahe Gestaltungsformen setzen jedoch häufig ein Umdenken in Verwaltung, Politik und Bürgerschaft voraus. Das soll in Bad Wildungen mit der Teilnahme am Labeling-Verfahren weiterentwickeln werden. Es bietet Impulse und Unterstützung: Eine Vor-Ort-Beratung durch das Bündnis und der Austausch mit anderen Teilnehmern sind vorgesehen.

Kostenlose Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit sollen auch die Bürger für mehr Natur in der Stadt begeistern. Ziel ist es, lokale Akteure am Labeling-Verfahren zu beteiligen. 

"Es gibt viele Wege, die Artenvielfalt zu schützen und zu fördern"

Bürgermeister Ralf Gutheil: „Die bereits umgesetzten und geplanten Maßnahmen zur Förderung der biologischen Vielfalt im innerstädtischen Bereich entscheiden am Ende, ob unsere Stadt das Label in Bronze, Silber oder Gold erhält.“ Das Bündnis vergibt das Label für jeweils drei Jahre. Anschließend muss es durch eine Rezertifizierung erneuert werden.

„Es gibt viele Wege, die Artenvielfalt im Siedlungsraum zu schützen und zu fördern“, erklärt Jörg Sibbel, Bündniss-Vorsitzender und Bürgermeister der Stadt Eckernförde. Im Bad Wildunger Rathaus betreut Hans-Jürgen Kramer vom Fachbereich Umweltschutz im Bauamt das Projekt und ist Ansprechpartner.  

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