24-Stunden-Übung als ein Höhepunkt der Nachwuchsarbeit von Jugendfeuerwehren und DRK-Bergwacht

Bad Wildungen: Rund um die Uhr Retten trainiert

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Versorgung von „Verletzten“: Marie Stephan verbindet die Brandwunden von Phil Münzberg.

Bad Wildungen. Bei einer spannenden Großübung von Jugendfeuerwehren und Bergwachtjugend am Samstagnachmittag auf einem Braunauer Bauernhof lernten schon die Jüngsten, auf welcher Grundlage der Einsatz für Menschen in Not ruht: Teamwork in jeder Beziehung.

Das Szenario: Oberhalb von Braunau Richtung Bergfreiheit brennt eine Scheune. Das Feuer hat sich auf benachbarte Hecken und Felder ausgedehnt. Die Aufgabe der Helfer aus Feuerwehren und Bergwacht lautet: Löschen, zwei Personen aus dem verqualmten Gebäude zu bergen und ihre Verletzungen zu versorgen. Parallel geht ein zweiter Notruf von einem benachbarten Bauernhof ein. Dort ist ebenfalls ein Feuer ausgebrochen. Menschen wurden verletzt und eine Person hat sich unter Schock in ein Waldstück geflüchtet. „Damit wir nah an der Realität sind, hat die Wildunger DRK-Notfalldarstellung unter Leitung von Manuela Körtel unsere ‘Verletzten’ entsprechend geschminkt“, erklärt Yannek Wagener von der Bergwacht.

Das umfangreiche Einsatzgeschehen führt alle fünf Jugendfeuerwehren und den Bergwacht-Nachwuchs zusammen, die an einer 24-Stunden-Übung von Freitag- bis Samstagabend teilnehmen. „Über die gesamte Zeit verteilen sich verschiedene Übungen. Wir hatten schon das Abbinden von Ölspuren oder Mülltonnenbrände in den einzelnen Orten“, erklärt Jonas Koch, Jugendwart der Braunauer Feuerwehr, den Ablauf.

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