Start mit Machbarkeitsstudie und Verkehrskonzept

Bad Wildungen: Vier Projekte der Altstadtentwicklung werden umgesetzt

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Schloss Friedrichstein im Blick: Die Altstadt enger mit touristischen Anziehungspunkten zu verknüpfen ist zentrale Idee des Verkehrskonzepts.

Bei der Altstadtentwicklung geht es voran. Für vier beantragte Projekte erteilte das hessische Wirtschaftsministerium „grünes Licht“, teilte Robert Hilligus vom Stadtbauamt mit.

Bad Wildungen – Im November wurde die Altstadt in das Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“ aufgenommen. Der Bund und das Land Hessen bewilligten für das Antragsjahr 2019 insgesamt 400 000 Euro für die konzeptionelle Weiterentwicklung Die einzelnen Projekte indes waren noch abzustimmen.

"Unsere Altstadt gewohnt gut"

Konkret geht es um die Umsetzung des Integrierten städtebaulichen Handlungskonzepts mit dem Titel „Unsere Altstadt gewohnt gut“. Es ist 2018/2019 in einem breit angelegten Beteiligungsprozess entstanden. Daraus ist auch der „Runde Tisch Altstadt“ hervorgegangen, an dem interessierte Bürger mitwirken. Der „Runde Tisch“ schlug folgende Projekte zur Beantragung beim Land Hessen vor:

Einrichtung eines Kernbereichsmanagements; Erstellung eines Verkehrskonzepts für die Altstadt; Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie zur Verknüpfung von Altstadt und Schloss Friedrichstein; Bereitstellung von Geld für den erforderlichen Grunderwerb. Die Stadtverordneten folgten diesen Vorschlägen, und es wurde ein Antrag beim Wirtschaftsministerium eingereicht.

Prozess über zehn Jahre

 Inzwischen liegen für alle Projekte Zustimmungen vor. Nach den Vorgaben des Landes soll ein versiertes Büro den über zehn Jahre dauernden Prozess begleiten und das sogenannte Kernbereichsmanagement mit den Beteiligungsprozessen, Abrechnungen, Ausschreibungen und Projektumsetzungen steuern. In Kürze wird mittels Ausschreibung ein qualifiziertes Büro für diese Aufgaben gesucht, kündigt Hilligus an.

Idee: Hängebrücke zum Schloss

Vorab sollen jedoch die mit hoher Priorität eingestuften Projekte Machbarkeitsstudie und Verkehrskonzept angegangen werden. Die Machbarkeitsstudie soll aufzeigen, wie die touristischen Anziehungspunkte Brunnenallee, Altstadt und Schloss Friedrichstein fußläufig enger verknüpft werden können. Dabei geht es auch um die Idee, eine Hängebrücke zwischen Altstadt und Schloss zu bauen.

Bei dem Verkehrskonzept sind unter anderem Aufenthaltsräume gefragt, die Reduzierung von Durchgangsverkehr, neue Angebote für den ruhenden Anwohnerverkehr und die Anbindung an den Stadtbus.

Für die geplante Studie sowie das Verkehrskonzepts bereitet die Stadtverwaltung laut Hilligus ebenfalls Ausschreibungen vor, damit zeitnah Fachbüros mit den Planungsprozessen beginnen können.  red

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