Zum dritten Mal wirft er seinen Hut in den Wahlkampfring

Bad Wildungens Bürgermeister Volker Zimmermann tritt wieder an

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Volker Zimmermann tritt 2018 wieder an.

Wildungens Bürgermeister Volker Zimmermann tritt 2018 zur Wahl für eine dritte Amtszeit an.

Das gab er am Donnerstagmorgen öffentlich bekannt. "Ich trete für eine volle Amtszeit an und höre nicht etwa frühzeitig auf", fügte er hinzu. Das berichtet die WLZ ausführlich in ihrer Freitagsausgabe.

Zwei Bewerber für den Chefsessel stehen damit offiziell fest. Anfang September hatte die SPD den Stadtverordneten Ralf Gutheil als Kandidaten präsentiert. 

Kira Hauser gesellt sich für die Freien Wähler am Donnerstagabend in einem eigens anberaumten Pressetermin als erste Frau dazu. Ausführliches dazu berichtet die WLZ in ihrer Samstagsausgabe. 

Bei der CDU hieß es Anfang September, die Mitgliederversammlung solle Ende Oktober über die Kandidatur entscheiden. Doch die Hinweise der vergangenen Wochen auf eine Person verdichten sich nach und nach. Bislang unbestätigten Informationen zufolge soll am Mittwochabend eine Vorentscheidung gefallen sein für einen Wahlvorschlag auf der Mitgliederversammlung - ebenfalls zu Gunsten einer Bewerberin. Die Anfragen der WLZ an Stadtverbandsvorsitzende Claudia Ravensburg und weitere Vorstandsmitglieder der Wildunger Union dazu laufen zur Stunde.

Volker Zimmermann ist unterdessen zuversichtlich, dass er als FDP-Mann ohne Hausmacht im Parlament seine Pläne für die Stadt in einer möglichen dritten Amtszeit umsetzen kann -  trotz seines mehr als angespannten Verhältnisses zu den beiden großen Stadtverordnetenfraktionen von CDU und SPD. "Dicke Bretter zu bohren, verlangt Geduld und Beharrlichkeit", sagt er und unterstreicht beispielsweise erneut seine Entschlossenheit, die Industrieruine "Alte Molkerei" zu beseitigen, indem die Stadt einen Umzug des Herkulesmarktes an diese Stelle ermöglicht: "Neue Wohnbebauung lässt sich in der Folge auf dem jetzigen Herkules-Standort zentrums- und schulnah verwirklichen."

Dieses Thema ist ein rotes Tuch für SPD und CDU, doch Zimmermann ist überzeugt: "Viele Stadtverordnete der großen Fraktionen werden in bestimmte Positionen gedrückt. Ich werde weiterhin versuchen, mit Sachargumenten die großen Parteien zu überzeugen." Generationswechsel zeichneten sich bei den beiden "Großen" ab, auch bei ihnen könnten sich Positionen ändern, erwartet Zimmermann. "Natürlich beharkt man sich in der Politik, aber man redet auch miteinander, ohne dass es am nächsten Tag in der Zeitung steht."

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