Umbau der Freiflächen am Nymphenbrunnen sind abgeschlossen

Barrierefrei zum Wahrzeichen

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Das Wildunger Wahrzeichen kniet wieder auf sicherem Untergrund: Die Arbeiten am Nymphenbrunnen in der Brunnenallee sind fast abgeschlossen. Der Zebrastreifen wird erst im Frühjahr markiert.Foto: Höhne

Bad Wildungen - Die Arbeiten am Nymphenbrunnen am Eingang zur Brunnenallee sind so gut wie abgeschlossen. Nur der Zebrastreifen lässt noch bis zum Frühjahr auf sich warten, weil für die Beschichtung der Markierung wärmere Temperaturen erforderlich sind.

„Die Umbaumaßnahmen der Freiflächen am Brunnen sind abgeschlossen. Die Rampen und Treppenstufen zwischen der Fahrbahn sowie dem Flanierbereich können genutzt werden“, teilt Robert Hilligus vom Stadtbauamt mit. Das Wechseln der Straßenseiten mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator sei nun an dieser Stelle der Allee sichergestellt.

Die westliche Rampe, die noch mit einem entsprechenden Hinweisschild versehen wird, ermögliche das barrierefreie Queren der „Brunnenallee“. Die östliche Rampe führe zu einer kleinen Freifläche und einer Sitzbank oberhalb des Brunnens.

„Auch für Sehbehinderte ist das Queren der Fahrbahn erleichtert worden“, betont Hilligus. In den Gehwegen sowie in dem Flanierbereich sind Aufmerksamkeits- und Orientierungsflächen aus Natursteinen eingebaut worden. Zudem befindet sich neben der Nullabsenkung für Mobilitätseingeschränkte an der Bordsteinkante eine Klopfkante.

In den nächsten Wochen erfolgt noch die Anbringung der Handläufe, Radabweiser sowie der Sitzbank. Aus Witterungsgründen kann der geplante Zebrastreifen in diesem Jahr nicht mehr angelegt werden. Erst im nächsten Jahr, bei ausreichend hohen Temperaturen, soll der Streifen markiert werden. Hilligus: „Die entsprechende Beschilderung bleibt abgehängt, und der Fußverkehr hat beim Queren der Fahrbahn keinen Vorrang.“

Der Brunnen bleibt während der Wintermonate abgestellt. Einige Details sind noch fertigzustellen. Die Klappe, hinter der sich die Technik befindet, wird in Kürze angebracht. Die Beschichtung des Beckens erfolgt erst im Frühjahr, wenn die Witterung es zulässt. Anschließend müssen noch die Strahler zur Beleuchtung der Nymphe angebracht werden.

Der Nymphenbrunnen in der Brunnenallee entstand 1927/28 im Zuge der Umgestaltung zur Kurpromenade. Der Berliner Bildhauer Richard Wagner erschuf die Figur der Brunnennymphe im Jahr 1928 nach einem lebenden Modell. Die Nymphe kniet auf der Weltkugel und bietet den Menschen das kostbarste Gut der Stadt in einer Schale dar: das Heilwasser.

Die gesamte Sanierung rund um das Wildunger Wahrzeichen kostet laut Bürgermeister Volker Zimmermann rund 80000 Euro und wird aus dem Programm „Aktive Kernbereiche“ zu zwei Dritteln gefördert.

Von Conny Höhne

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