Bad Wildungen

Beharrlichkeit hat sich gelohnt

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- Bad Wildungen  -  Mandern (höh). Jahrzehntelang bemühten sich die Manderner um eine Fußgängerampel auf der stark befahrenen Bundesstraße 253 – am Donnerstag ging sie ans Netz.

Knapp 9000 Fahrzeuge donnern nach Angaben von Holger Weber (Straßenmeisterei) täglich durch Mandern. Vor allem für Kinder und ältere Menschen des 655-Einwohner-Dorfs stellt die Überquerung der Ortsdurchfahrt ein Risiko dar. Seit 30 Jahren bemühte sich der Ortsbeirat bereits um eine Fußgängerampel, herausgekommen ist jedoch nur ein Zebrastreifen.

Umso mehr freute sich Initiator Michael Kusch, dass die Beharrlichkeit endlich zum Erfolg geführt hat. „Schön, dass jetzt diese Bedarfsampel in Betrieb genommen werden kann“, fand auch Bürgermeister Volker Zimmermann. Er verwies auf viele Diskussionen und aufwendige Genehmigungsverfahren.

In guter Zusammenarbeit mit dem Bad Arolser Amt für Straßen- und Verkehrswesen wurde für 54 000 Euro die Ampel installiert, die nur auf Anforderung von Fußgängern aktiviert wird. Realisiert wurde das Ampel-Projekt erst im zweiten Anlauf, „denn das Ergebnis der ersten Ausschreibungen war nicht akzeptabel“, sagte der Bürgermeister. Zusätzlich wurde für 30 000 Euro die Buswartestelle neu und barrierefrei gestaltet.

„Für Schulkinder eine absolute Bereicherung“, sagte Ortsbeiratsmitglied Erika Kraft anerkennend. Bei der Inbetriebnahme der Ampel verwiesen Dorfbewohner gestern auf viele gefährliche Situationen an der Ortsdurchfahrt, unter anderem sei es in der Vergangenheit bereits zu tödlichen Unfällen beim Überqueren der Straße gekommen.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Freitag, 1. April

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