Bad Wildungen

Das Beste von Hessens Imkern

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- Bad Wildungen (szl). Honig heilt, nährt und schmeckt vorzüglich – um das gesunde, goldgelbe Bienenprodukt drehte sich am Sonntag der dritte Hessische Honigtag in der Wandelhalle.

„Jetzt im Spätherbst, wenn im Bienenstaat Ruhe eingekehrt ist, haben wir Imker Zeit, einmal gemeinsam Bilanz zu ziehen und Erfahrungen auszutauschen“, so Manfred Ritz, Vorsitzender des Landesverbandes Hessischer Imker bei der Eröffnung. Honigbienen seien die wichtigsten vom Menschen eingesetzten Bestäubungsinsekten und leisteten einen bedeutenden Beitrag zur Vermehrung und zur Erhaltung von unzähligen Wildpflanzen. Landtagsabgeordneter Reinhard Kahl (SPD) sagte in einem Grußwort, Bienen seien in unserem Ökosystem unverzichtbar, und die Imker leisteten einen wichtigen volkswirtschaftlichen Beitrag.

Bürgermeister Volker Zimmermann: „In unserer stark landwirtschaftlich geprägten Region spielen die Bienen und die Imker seit jeher eine wichtige Rolle.“ Erfreulich sei auch, dass sich in den Imkervereinen viele Neubürger osteuropäischer Herkunft engagierten und so ein wertvoller Beitrag zur Integration geleistet werde. Staatssekretär Mark Wein-meister vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sagte, er sei froh darüber, dass gerade im Zeitalter der Lebensmittelskandale Honig aus dem Imkerglas nach wie vor eines der saubersten und am wenigsten belasteten Lebensmittel sei.

Gemeinsam mit Imkerverbandschef Manfred Ritz überreichte er Auszeichnungen an die Imker mit den besten Ergebnissen von 252 eingereichten Proben hessischer Imker: Gold für Joachim Schönig (Kirchhain), Silber für Erhard Göller (Hofbieber), Bronze für Theo Wallner (Groß Umstadt). Weitere 185 Imker wurden für hervorragende Qualität ihres Honigs ausgezeichnet (75 Gold-, 95 Silber- und 15 Bronzemedaillen).

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Dienstag, 25. Oktober

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