Stadt erneuert den Belag

Bornebach-Sportplatz im Gelände der Landesgartenschau Bad Wildungen wird saniert

Der Bornebach-Sportplatz im Wildunger Landesgartenschau-Gelände geht vom Landkreis an die Stadt über. Diese will ihn 2022 sanieren.
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Der Bornebach-Sportplatz im Wildunger Landesgartenschau-Gelände geht vom Landkreis an die Stadt über. Diese will ihn 2022 sanieren.

Die Stadt Bad Wildungern übernimmt vom Landkreis den sanierungsbedürftigen Sportplatz im Bornebachtal des früheren Landesgartenschaugeländes. Das billigte der Finanzausschuss.

Bad Wildungen – Er beriet das Investitionsprogramm für den städtischen Haushalt 2022. Der Bornebach-Sportplatz wurde neu darin aufgenommen, berichtet Kämmererin Sonja Waid auf Anfrage.

Die Stadt übernimmt den Sportplatz vom Landkreis, der ihn bisher verantwortete, weil die Schulen am Breiten Hagen das eingezäunte Areal für den Sportunterricht nutzten, so lange die Oberflächen intakt waren. Die Kunststoff-Auflage wurde mehrfach geflickt, befindet sich inzwischen aber in so einem maroden Zustand, dass der Platz seit Längerem gesperrt ist. 65 000 Euro sieht die Stadt Bad Wildungen 2022 dafür vor, ihn nachhaltig instand zu setzen.

Etliche Renaturierungen im Haushalt Bad Wildungen 2022

Auf Vorschlag der SPD fügten die Ausschussmitglieder einen weiteren Posten über 50 000 Euro dem Investitionsprogramm hinzu. Das Geld dient dazu, Tümpel und andere kleinere Gewässer in Bad Wildunger Gemarkungen zu renaturieren. Sie in einen ursprünglicheren Zustand zu versetzen, steht unabhängig davon für mehrere Wildunger Bäche 2022 auf der Tagesordnung. Die dafür vorgesehenen, sechsstelligen Summen werden zu meist rund 90 Prozent vom Land beigesteuert.

In Braunau werden der Wälzebach und der Feuerlöschteich für 550 000 Euro saniert. Bei einer Gesamtsumme für das Projekt von 590 000 Euro erhält die Stadt 560 000 Euro Zuschuss. Rund 1,27 Millionen wird die Renaturierung der Sonder auf dem Heloponte-Gelände kosten. Für 2022 stehen aber erst einmal nur 50 000 Euro für Planungskosten im Haushalt. Das Projekt des neuen Heloponte selbst ist mit ersten 3,5 Millionen Euro beziffert, der größte Einzelposten des Investitionsprogramms. Die bedrohliche Seite des Wassers findet sich an anderer Stelle im Etat. Für 50 000 Euro sollen nach langem Warten die Hochwasserschutzpolder oberhalb von Mandern gebaut werden. Allerdings steht die Ausgabe unter dem Vorbehalt, dass die Genehmigung der oberen Behörden zuvor eingeht. (Matthias Schuldt)

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