Hörighausen

Bürger machen Unmut über Windkraft-Pläne deutlich

- Waldeck-Höringhausen. Das Interesse der Bürger am Bau der Windenergieanlagen ist groß: Die gestellten Stühle im Bürgerhaus reichten nicht aus, etwa 250 Interessierte waren gekommen, um die Ausführungen der Fachleute und des Ortsbeirates zu hören, Fragen zu stellen und ihrem Unmut Luft zu machen. Schon vor dem Beginn der Infoveranstaltung diskutierten die Gäste angeregt über Mindestentfernungen, Schlagschatten, Dezibelzahlen und mögliche Klagen.Mehrere Bürger empfahlen den Planern der Firmen „Juwi Wind“ und „Enercon“, die geplanten Windräder doch lieber woanders zu bauen – etwa in der Nordsee. Dabei waren die Auftraggeber, die „Heidberg Wind“ GmbH&Co.KG, gar nicht anwesend.

Ortsvorsteher Heinrich Figge betonte in seiner Begrüßung, dass die Höringhäuser nicht grundsätzlich gegen Windenergie seien – sie dürfe aber die Lebensqualität nicht einschränken. Besonders die geplanten Windräder auf dem Heidberg im Süden des Dorfes stellen für viele Bürger ein Problem dar: „Wenn die Windräder an dieser Stelle gebaut werden, wird im Dorf nichts mehr so sein wie es einmal war“, prophezeite Figge. Er hatte eine Präsentation vorbereitet und zeigte darin die geplanten Standorte. Vn Andrea Pauly. Mehr in der WLZ vom 28. Februar 2011

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