Start für neues Entwicklungskonzept

Bürger sind gefragt: Ideen für die Bad Wildunger Altstadt schmieden

Wie entwickelt sich die Wildunger Altstadt? Darum geht es in einer Informationsveranstaltung am 12. September. Foto: Stadt Bad Wildungen/pr

Bad Wildungen. Das Altstadtförderprogramm ist ausgelaufen, jetzt sollen neue Ideen geschmiedet werden, um die Lebens- und Wohnqualität im Fachwerkviertel weiter voran zu bringen.

Ziel ist ein Entwicklungskonzept. „Wir haben dafür weder Plan A noch Plan B in der Tasche und sind da absolut frei im Denken“, sagte der neue Bürgermeister Ralf Gutheil. Das Konzept soll als Grundlage dienen, um neue Fördertöpfe anzuzapfen.

Im Blick seien nicht allein Gebäudesanierung sondern auch soziale und ökologische Aspekte, merkte Robert Hilligus vom Stadtbauamt an. Das Konzept soll gemeinsam mit den Bürgern auf den Weg gebracht werden. Anregungen und Mithilfe sind ausdrücklich erwünscht. 

Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung am Mittwoch, 12. September, 19 Uhr, im Jugend- und Kulturzentrum Spritzenhaus wird über das Vorhaben informiert. „Wir würden uns freuen, wenn viele Bürger daran teilnehmen würden“ sagte Bürgermeister Gutheil. 

Das geplante Konzept und die beauftragten Fachbüros werden vorgestellt, Ideen und Anregungen sind an diesem Abend, aber auch an weiteren geplanten Veranstaltungen gefragt, darunter Ortsrundgänge und Workshops.

Hilligus: „Ziel ist es, den demografischen Wandel aktiv zu gestalten, indem zentrale Funktionen in der Altstadt gestärkt und eine zukunftsfähige Wohn- und Lebensqualität erhalten bzw. geschaffen wird.“ Beispielsweise sollen öffentliche Plätze belebt werden, um die Vielfalt, das bau- und kulturgeschichtliche Erbe sowie den Charakter zu erhalten und heutigen Anforderungen anzupassen. 

Ferner gehe es um Aufbau von sozialen und kulturellen Netzwerken. In den kommenden Monaten wird ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) auf den Weg gebracht. Dabei gehe es um Bestandsanalyse und um konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Lebensqualität..

Der Auftrag für das Konzept ging an die Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft aus Wiesbaden (DSK) mit Projektbüro in Edertal, gemeinsam mit dem Partnerbüro Stadt+Handel aus Dortmund. Der fertige Entwurf wird im März erwartet. Im Etat sind dafür 50 000 Euro eingeplant.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit dieser Auftaktveranstaltung ein Zeichen für die erfolgversprechende Entwicklung in unserer Altstadt setzen und bin zuversichtlich, dass uns dies mit der Unterstützung aller gelingen wird“, merkte Gutheil an.

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