"Abinauten" auf dem Weg in ferne Galaxien

Bad Wildungen: 96 Abiturienten des Stresemann-Gymnasiums verabschiedet

Start in einen neuen Lebensabschnitt: 96 Abiturienten des Gustav-Stresemann-Gymnasiums wurden verabschiedet. Foto: Conny Höhne

Bad Wildungen – Passend zum Motto „Abinauten“ wurde 96 Abiturienten des Gustav-Stresemann-Gymnasiums ein galaktischer Abschied bereitet.

„Die, die hinaus drängen aus der Schule in die Welt“, übersetzte Schulleiterin Iris Blum das Abi-Motto bei der feierlichen Verabschiedung am 14. Juni  in der Wandelhalle.

Bei ihrem Flug vom Planeten Schule hin zu neuen Horizonten sollten sie niemals die Bodenstation vergessen, riet die Schulleiterin mit Blick auf Eltern, Lehrer, Freunde. Ein gemeinsames Dankeschön an Oberstufenleiter Horst Müller, der wegen Krankenhausaufenthalts nicht an der Feier teilnehmen konnte, übermittelte Blum mit einer lautstarken Handy-Botschaft aus dem Saal.

Bürgermeister Ralf Gutheil wünschte dem Jahrgang 2019 Kraft und Mut für neue Ziele und forderte auf, auch in Zukunft der Schule kritisch und solidarisch verbunden zu bleiben. „Nutzen Sie die Chance, die sich mit dem Abitur in der Tasche bietet“, rief Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese den Schulabgängern zu. Nach Studium oder Ausbildung seien die jungen Leute in Bad Wildungen oder Waldeck-Frankenberg zum Aufbau einer eigenen Existenz willkommen. Gero Szech, stellvertretender Schulelternbeiratsvorsitzender, sagte mit erhobenem Daumen: „Chaka – ihr habt es geschafft.“ Den Abiturienten gab er Tipps fürs Leben mit auf den Weg.

„Dieser Tag markiert einen wichtigen Übergang vom behüteten Dasein als Schüler hin zu einem selbst bestimmten Leben“, sagte die Vorsitzende des Fördervereins, Anke Arnoldt, und lud bereits zum Ehemaligentreffen ein.

„Das galaktische Imperium wurde nach acht, neun oder zehn Jahren in dieser Schule besiegt“, zog Schulsprecher Til Reuter schmunzelnd ein Fazit. Bei den „Abinauten“ waren aber auch Verluste zu beklagen, wie der der Raucherhütte. Jetzt fliege jeder aus der Raumfahrercrew seine eigene Route. Für den Weg zu fernen Galaxien wünschte Reuter namens der Schülerschaft alles Gute. 

In ihrer Abiturientenrede listeten Alina Steinhauer und Milena Michel minutiös den Tagesablauf eines Schülers auf und sorgten mit launigen Anekdoten für amüsiertes Gelächter. „Die Zeit, unsere Träume zu erfüllen, beginnt heute“, riefen sie ihren Mitschülern zum Abschluss zu.

„Star Wars-Atmosphäre“ verbreiteten die Tutoren Alexandra Horn, Stefan Krempasky, Heike Pilz, Rebecca Möller, Dr. Johannes Salzig und Patrick Sch

Launiger Rückblick: Milena Michel (links) und Alina Steinhauer bei der gemeinsamen Abiturientenrede.

üler in ihrer galaktischen Tutorenrede, gerichtet an die „Rebellen“ aus ihren Leistungskursen. Der Kampf gegen den mächtigen Stern Abitur sei gewonnen.

Umrahmt wurde die Feier vom Schulorchester mit „Treasure“ und „The Typewriter“. Nora Ochse brillierte als Solistin am Klavier mit dem „Root Beer Rag“ und Marie Spahn mit einem Cellokonzert C-Dur von Vivaldi. Den „Czardas“ präsentierten Pascale Milleville und Gudrun Menzner an Violine und Klavier.

Auszeichnungen für herausragende Leistungen an Bad Wildunger Abiturienten verliehen

Auszeichnungen erhielten die Jahrgangsbesten Lika Melashvili und Karl Justus Range (Notendurchschnitt 1,0), Luisa-Marie Frank (1,1), Nora Ochse (1,3), Meriam Behnana und Franz-Hendrik Müller (1,4). Tatjana Münzner wurde der Sprach-/Literatur-Preis verliehen. Für besondere Leistungen im Fach Geschichte wurde Karl Justus Range geehrt, im Fach Religion gingen Preise an Meriam Behnana, Tatjana Münzner, Alina Standke und Alexander Diel.

Im Fach Physik wurden Luca Reuter, Patrick Höbeler, Jan Luca Ermlich, Simon Baum und Gianluca Wetz geehrt, in Mathematik Luisa-Marie Frank und Hendrik Müller, in Biologie Lika Melashvili.

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