40 Unternehmen präsentierten sich in der Wandelhalle

Rekordbeteiligung beim "Tag der Ausbildung" in Bad Wildungen

Gut vorbereitet: Hendrik Weingärtner und Robin Heck stellten Udo Kolbe am Stand des Kraftwerksbetreiber Uniper gezielte Fragen rund um die Ausbildung.

In der gut gefüllten Wandelhalle startete am Dienstagmorgen der Infotag der Ausbildung mit einer Rekordbeteiligung, 40 Unternehmen präsentierten sich – doppelt so viele wie im Jahr 2019.

Bad Wildungen – In einer Zeit des Fachkräftemangels „ist jeder, der sich für einen Ausbildungsberuf interessiert, wertvoll“, sagte Bürgermeister Ralf Gutheil bei der Eröffnung. „Hellauf begeistert von dem Zuspruch“ zeigte sich Jürgen Weste als Vertreter von Handwerkskammer und IHK. Weste warb bei den Schulabgängern für eine Ausbildung. Darauf ließen sich weitere Qualifikationen, aber auch ein Studium aufbauen.

Mit Fragebogen von Stand zu Stand

Schon kurz nach der Eröffnung waren etliche Stände umlagert. Die 13 Jahre alten Schüler Hendrik Weingärtner (Höringhausen) und Robin Heck (Netze) von der Integrierten Gesamtschule Edertal zeigten sich gut vorbereitet und löcherten Udo Kolbe vom Kraftwerksbetreiber Uniper mit Fragen. „Uns interessiert, welche Fachkenntnisse man für die Berufe braucht, wie lange die Ausbildung dauert und welche Kriterien es bei der Bewerbung gibt.“ Die Fragebögen wurden im Unterricht erarbeitet.

"Wir schauen gezielt nach Informatik- und EDV-Berufen"

Andere Ratsuchende verschafften sich einen Überblick über das große Spektrum an Berufen. Daniel Boos und Charalambos Makridakis von der Hans-Viessmann-Schule hatten einen Schwerpunkt: „Wir schauen gezielt nach Informatik- und EDV-Berufen.“ 

Das Interesse der jungen Leute war groß, freute sich Franciska Thomas von dem Wangershäuser Unternehmen Glittenberg, das erstmals dabei war. „Wir haben viele Mitarbeiter aus dem Raum Bad Wildungen, da wären für Auszubildende ohne Führerschein auch Fahrgemeinschaften kein Problem.“

Siebenkämpferin Carolin Schäfer als Überraschungsgast

Vom Pflegebereich über Berufe in Stadtverwaltung bis hin zu einer Karriere bei Bundeswehr und Polizei reichte das Angebot. 

Überraschungsgast bei der Berufsinfomesse war die Siebenkämpferin Carolin Schäfer. Die Polizisten war aber nicht auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sondern nutzte einen Besuch in der Heimat zu einem Bummel mit ihrer dreijährigen Nichte.

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