Station für neurologische Frührehabilitation renoviert und erweitert

Bad Wildungen: Zweiter von vier Bauabschnitten zur Sanierung der Fachklinik Fürstenhof  abgeschlossen

Zweiter Bauabschnitt im Fürstenhof beendet: Die jüngsten Mitarbeiterinnen des Neurologie-Teams, Gesundheits- und Krankenpflegerin Swapna Mathew und Assistenzärztin Fatma Mollaibrahim, durchschnitten symbolisch das Absperrband. Hinten von links: Pflegedienstleitung Markus Ochse, Architekt Lars Elsasser, Geschäftsführerin Katrin Kern, Klinikmanager Marcus Harig sowie Chefarzt Dr. Matthias auf dem Brinke. Foto: Asklepios/pr

Bad Wildungen – Die Station für Neurologischen Frührehabilitation der Asklepios-Fachklinik Fürstenhof verfügt über weitere sieben Betten in modernen und hellen Räumen. Damit ist der zweite Bauabschnitt zur Sanierung der Neurologischen Abteilung abgeschlossen.

„Die Einweihung der neuen Station ist ein weiterer Schritt, das neurologische Versorgungsangebot in der Region sowie am Gesundheitsstandort Bad Wildungen zu verbessern und auszubauen“, so Katrin Kern, Geschäftsführerin der Asklepios Kliniken Bad Wildungen.

Zahl der neurologische Erkrankungen steigt weiter an

Die Fallzahlen im Bereich neurologischer Erkrankungen – darunter auch in der Neurologischen Frührehabilitation, der sogenannten Phase B – nehmen weiter zu. Laut Kern leiden die meisten Patienten an den Folgen eines Schlaganfalles oder einer Gehirnblutung. Andere hätten Nervenschädigungen nach langer intensivmedizinischer Behandlung oder Hirnschädigung nach Herzstillstand.

"Moderne Funktionalität und historischer Charme"

Insgesamt stehen auf der erweiterten Station sechs neu renovierte Zimmer mit sieben zusätzlichen Betten zur Verfügung. Insgesamt können 25 Phase-B-Patienten versorgt werden. Die Station ist komplett barrierefrei, Nasszellen verfügen über bodenebene Duschen. Kleine Details schaffen Platz. Am Zugang zu den Sanitärräumen wurden Schiebetüren eingebaut. Zentrales Monitoring und modernste medizinische Versorgungssysteme runden die hochwertige Ausstattung ab. 

„Unseren Patienten können wir damit eine gut ausgestattete Therapieeinheit bieten, die wieder den historischen Charme des Fürstenhofs mit moderner Funktionalität verbindet und bezüglich der Größe für unser Neurologie-Team noch effektiver zu gestalten ist“, betont Dr. Matthias auf dem Brinke, Ärztlicher Direktor der Asklepios Kliniken Bad Wildungen und Chefarzt der Neurologie im Fürstenhof.

Noch zwei Bauabschnitte

Die Sanierung und Modernisierung des teilweise unter Denkmalschutz stehenden Fürstenhofs fortgesetzt, weitere zwei Bauabschnitte sind geplant. Bei laufendem Betrieb sei dies eine große Herausforderung für Patienten, Angehörige und Beschäftigte sowie die Bauplanung. Zudem ist ein hoher Aufwand an Logistik und Vorplanung erforderlich. Auch Handwerker und Baufirmen müssen sich flexibel auf den Klinikbetrieb einstellen.

„Wir danken allen Beteiligten für ihre Geduld und das Verständnis“, sagt Katrin Kern anerkennend. „Am Ende kommt ein neu renovierter, moderner Fürstenhof, kombiniert mit dem Erhalt verschiedenster Jugendstilelemente, unseren Patienten und Beschäftigen gleichermaßen zugute.“  red/höh

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