"Erzähl doch nix..."

Altstadtspaziergang zum Auftakt der Bad Wildunger Gassenhauer

In der Schmiede: Jochen Oschmann stellte zum Auftakt der Altstadt-Gassenhauer das alte Handwerk in seiner Schmiede vor. Foto: Rainer Rüsch

Bad Wildungen – Zum Auftakt der Altstadt-Gassenhauer-Woche hatte der Altstadtverein unter dem Motto „erzähl doch nix“ zu einem Altstadtspaziergang eingeladen.

Über 30 Teilnehmer lauschten den kurzweiligen Anekdoten.

Der Rundgang führte zu acht prägnanten und geschichtsträchtigen Stationen. So präsentierte Manuela März am Kirchplatz vor dem Mehrgenerationenhaus ein Gedicht über den Stoßseufzer einer Wildunger Schuluhr. Am Stadtmuseum in der Lindenstraße schilderte Sylvia Ochenkowski die Gründung des Museums und berichtete über den Ehrenbürger Dr. Carl Reichardt.

Johanna Engel erzählte im Pumpengässchen aus der Kindheitserinnerung über zwei Bollerwagen. Über die Entstehung des Bürgerparks auf dem Alten Friedhof am Breiten Hagen informierte Claus Hömberg. In der Schmiedestraße stellte Jochen Oschmann in seiner schmiede das Handwerk eines Schmiedes vor. Am Roten Hahn berichtete Swantje Kleine über eine Frauenlist-Sage. 

An der Himmelstreppe, angrenzend an die Straße Hinter der Mauer, klärte Robert Hilligus die Besucher über Straßennamen auf und stellte das Wildunger Original ,Esellock“ vor. Am Waisenhof in der Waisengasse erzzählte Ute Ahrend eine überlieferte Geschichte – „Panik-Bulldog Brr“. 

Der Vorsitzende des Aktstadtvereins, Frank Volke, und Altstadtkoordinatorin Johanna Engel freuten sich nach dem eineinhalbstündigen Rundgang über das Engagement aller Beteiligten, das zum Abschluss mit einem kräftigen Applaus gewürdigt wurde.

Die Altstadt-Gassenhauer mit Musik, Aktionen und mehr enden am Sonntag, 16. Juni. 

VON RAINER RÜSCH

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