Stimmung pur bei Livemusik und Tanz

Gassenhauer in der Wildunger Altstadt: Musik liegt in der Luft

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Ein Fest für die Sinne: Musik, die zum Zuhören und Mitmachen animierte, und Tanzeinlagen junger Paare der Tanzschule Mundhenke gab es beim Gassenhauer-Festival in der Altstadt.

Bad Wildungen – Das zweite musikalische Altstadt-Gassenhauer-Wochenende startete mit der bekannten N´Awlins Brass Band aus den Niederlanden.

Die Musiker bereichern seit 25 Jahren das kulturelle Programm in Bad Wildungen, sie kamen zunächst zum Jazzfestival und nun zum Gassenhauer-Fest.

Die Band, die keine Bühne und keinen Soundcheck benötigt, fand auf der Straße mitten im Publikum und nahe ihrer Fans, immer schnell den mitreißenden Takt. Gerne werden auch immer wieder „Musiker“ aus dem Publikum zum Mitspielen animiert, dies aber mehr zur Belustigung. Unterstützt wurde die Band durch Einlagen junger Tanzpaare der Tanzschule Mundhenke.

Zu einem emotionalen Moment kam es, als die Band mit zwei New Orleans-Titeln an ihren kürzlich verstorbenen Bad Wildunger Freund Jochen Backhaus, erinnerte.

Traf den Geschmack des Publikums: Rey Valencia mit seiner Band.

Organisationschef Gereon Schoplick kündigte mit dem Auftritt der Band „Rey Valencia“ eine geballte Ladung aus modernem und klassischem Salsa an. Der Aufritt war gespickt mit Eigenkompositionen und etlichen Arrangements berühmter Klassiker.

Die Band, die sich aus professionellen Musikern aus mehreren südamerikanischen Ländern zusammensetzte, traf genau den Geschmack des Publikums. Die rhythmischen Klänge animierten zum Mitmachen. Besucher ließen sich anstecken vom Rhythmus, schwangen ihre Hüften und wippten im Takt mit. Professionelle Salsa-Tanzpaare waren ein Blickfang auf dem Altstadt-Pflaster.

Gegenüber dem Vorjahr fanden sich nach Ansicht von Gereon Schoplick zur Auftaktveranstaltung weniger Besucher ein. Überschaubar trotz guter Wetterbedingungen waren die Besucher auch am Samstagabend. Nach dem Auftakt der N´Awlins Brass Band spielte das Bad Wildunger Kurorchester unter Leitung von Vassil Akimov schwungvollen Melodien von Pop bis Swing. „Akrobatische und zauberhafte“ Kunststücke zeigte Gerd der Gaukler auf dem Postplatz vor einem begeisterten Publikum.

Nach einer 90-minütigen Umbau- und Soundcheck-Phase wurden die meist geduldig wartenden Zuschauer mit dem Auftritt der als „heißesten Band östlich von Chicago“ angekündigten Blues Brother Band belohnt. Sie lieferten zwei Stunden ohne Pause eine sensationelle Show und sorgten für Stimmung bis nach Mitternacht. Besucher urteilten: Das war ein absolut unverzichtbarer und passend gesetzter Höhepunkt zum Abschluss der Gassenhauer-Woche.

VON RAINER RÜSCH

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