Zusammen arbeiten im Fachbereich Chemiedidaktik

Bad Wildunger Hans-Viessmann-Schule schließt Kooperation mit der Uni in Kassel

Viessmann-Schüler in der Uni: Forschen in der Chemiedidaktik, Besuch im Chemielabor und eine Kooperation standen im Mittelpunkt. Kleines Bild: Dr. David Di Fuccia (links) von der Kasseler Uni und Schulleiter Klaus Lötzerich unterzeichneten den Vertrag. Foto: HVS/pr

Die Schüler der Fachoberschule 12, Fachbereich Wirtschaftsinformatik der Hans-Viessmann-Schule in Bad Wildungen schlossen eine Kooperation mit dem Fachbereich Chemiedidaktik der Universität in Kassel.

Bad Wildungen – Bereits zu Beginn des Schuljahres kam die Idee auf, eine Kooperation zwischen Schule und Uni mit Leben zu erfüllen. Die Chemiedidaktik forscht im Bereich Virtual Reality (VR) und entwickelt VR-Spiele und Anwendungen, die Schülern und Studierenden die Chemie näher bringen soll.

Die Wirtschaftsinformatik-Schüler der HVS haben dank dieser Kooperation die Möglichkeit, im Rahmen des Projekt- und Informatikunterrichts ein VR-Game zu programmieren und sich so mit Chemie und modernen Techniken und Medien im Unterricht auseinander zu zu setzen.

Vertrag in Kassel unterzeichnet

Bei dem Besuch der Schüler in Kassel wurde nicht die Kooperation per Vertrag abgeschlossen. Er wurde unterzeichnet von Prof. Dr. David-S. Di Fuccia, Fachbereich Didaktik der Chemie, Uni Kassel), und Schulleiter Klaus Lötzerich von der Hans-Viessmann-Schule. 

Die Schüler nutzten die Gelegenheit, im VR-Labor die selbst erstellten Spiele ausgiebig zu testen. Ein Rundgang durch das klassische Chemie-Labor fehlte nicht. Denn dort erlebten die Schüler und Schülerinnen chemische Experimente in der Realität.

Großes Lob bekamen die Gäste aus Bad Wildungen für ihr Engagement und große Motivation. Binnen kurzer Zeit haben sie die Arbeit an ihrem VR-Spiel sehr weit vorangetrieben.

Dr. David Di Fuccia (links) von der Kasseler Uni und Schulleiter Klaus Lötzerich unterzeichneten den Vertrag. Foto: HVS/pr

Hans-Viessmann-Schule Bad Wildungen und Chemiedidaktik der Uni Kassel wollen diese Kooperation viele weitere Schuljahre aufrecht erhalten.

Virtual Reality ist nicht nur bezüglich der Anwendung in Zukunft für Schulen interessant, sondern das Programmieren verlange unter anderem von den Schülern Fachwissen, Kreativität und Empathie.  red

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