Lange geplant in Bad Wildungen, aber wegen Corona-Einschränkungen verschoben

Pflege in Nordhessen: Mehr Kompetenz für Mitarbeiter von Kliniken und anderen Einrichtungen

Auf Abstand: Eine staatliche Fortbildung für Pflegekräfte aus Nordhessen startete mit Verspätung am Altwildunger Bürgerhaus; zum Gruppenfoto kamen die Teilnehmer auf dem Sportplatz zusammen. Foto: Asklepios/Michailidis/pr

Mit einer Auftaktveranstaltung im Altwildunger Bürgerhaus starteten  staatliche  Weiterbildungen im Bereich Pflege.

Bad Wildungen – Sie wurden vom Asklepios Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe Nordhessen in Kooperation mit dem Werner-Wicker-Bildungszentrum organisiert.

"Schlüssel zu einer professionellen Versorgung von Patienten"

Insgesamt 69 Pflegekräfte aus verschiedenen Kliniken, Altenheimen und Pflegeeinrichtungen in ganz Nordhessen bilden sich in speziellen Fachbereichen weiter. Ob Stations-, Gruppen- und Wohnbereichsleitung, Praxisanleitung oder Fachpflegekraft für Intensiv- und Anästhesiepflege – die Fort- und Weiterbildungsangebote unterstützen Pflegekräfte darin, fachliche und persönliche Kompetenzen kontinuierlich weiterzuentwickeln.

„Qualifizierte Pflegekräfte sind der Schlüssel zu einer professionellen Versorgung von Patienten“, unterstreicht Manuel Hosak, Leitung für Fort- und Weiterbildung der Asklepios Bildungszentren Hessen. Die Kursteilnehmer profitierten von einer höheren beruflichen und fachlichen Qualifikation und könnten darüber hinaus einen staatlichen Abschluss nach hessischer Weiterbildungs- und Prüfungsordnung erwerben.

Wegen Corona-Lockdown verschoben

Vor allem die Herausforderungen des Arbeitsmarktes bei der Pflege setzen im Qualitätsbereich der einzelnen Mitarbeiter sowie der Krankenhäuser und verschiedenen Einrichtungen eine gute Qualifizierung des Personals voraus. „Die Arbeitsprozesse in der Pflege erfordern nicht nur eine systematische Personalentwicklung, sondern auch lebenslanges Lernen“, meint Franziska Buchwald vom Asklepios-Bildungszentrum.

Starten sollten die Weiterbildungskurse ursprünglich im Mai, wurden aber aufgrund des Corona-Lockdowns zunächst auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Bildungszentren von Asklepios und Werner-Wicker-Klinik reagierten schnell auf die besonderen Umstände und konzipierten die verschiedenen Weiterbildungs-Module mit Präsenzpflicht zusätzlich als Selbstlerneinheit für alle Interessierten.

Umso erfreulicher war es aus Sicht der Beteiligten, dass die Kurse nun doch – unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregelungen – beginnen konnten.  red

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare