100 Jungen und Mädchen machten mit

Bad Wildunger Viehmarktsspiele erstmals auch für Kinder

Geschick und gute Nerven waren gefragt bei den einzelnen Stationen vor Augen zahlreicher interessierter Beobachter.

Bad Wildungen – Seit 2016 bilden die Viehmarktsspiele eine große Abschlussgaudi fürs Publikum, bevor im letzten Akkord des wichtigsten Wildunger Volksfestes die Gewinn-Nummern der Viehmarktslotterie gezogen werden.

Das Organisationsteam der Spiele hatte sich wieder eine Menge einfallen lassen. Jedes Jahr bringen die Mitglieder neue Ideen heraus und stellen die teilnehmenden Teams vor neue Herausforderungen.

So wie beim Fußball-Darts in diesem Jahr. Die neun Mannschaften schossen die Pille auf eine überdimensionale Zielscheibe ab, wie sie sonst Pfeilen vorbehalten ist. Zehn Disziplinen – alle neu und viele selbst gebaut – galt es zu bestreiten: das bekannte „Pömpeln“, „Wellenreiten“ im Stile eines Mini-Golfers oder Teamarbeit in spezieller Transportfrage.

Und noch eine Neuerung gab es 2019. Weil seit 2016 am Rand der Viehmarktsspiele stets viele Kinder traurig wurden, weil sie nicht mit ins Geschehen eingreifen durften, organisierte das Team für 2019 – am Familientag, dem Freitag – ersmals eigene Spiele für die jüngeren Generationen.

Von 3 bis 13 reichte die Altersspanne der Jungen und Mädchen, die sich diese Gelegenheit nicht entgehen ließen.

So wurde diese Premiere mit rund 100 jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Schützenhalle zum vollen Erfolg. Viele lustige Spiele hatten sich die Verantwortlichen ausgedacht, darunter etliche, die in den früheren Jahren bei den Erwachsenen zum Einsatz gekommen waren. Der absolute Renner: das Wasserbomben-Katapult, mit dem die Mädchen und Jungen auf Tierfiguren zielen durften.

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