Zwei Bands zum Abschluss des Veranstaltungsreigens 

Rock am Edersee: Waldecker Kultursommer klingt laut und fetzig aus

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Von Eric Clapton bis ZZ Top: Die nordhessische Blues Rock Band „Aching Bones“ bei ihrem Auftritt am Edersee.

Mit Bluessound der Rockbands Led’z Grow“ und „Aching Bones“ am Edersee klang der Waldecker Kultursommer des Fördervereins Kinder, Jugend und Kultur Waldeck (WaJuKu) aus.

Die Vorgruppe „Led’z Grow“ mit Sängerin und Gitarristin Claudia Osterholz (Waldeck), Bassist Thomas Relke (Böhne) und Schlagzeuger Konrad Lauer (Bad Wildungen) brachten die etwa 40 Zuhörer mit Rock und Pop Oldies von den Beatles bis Ozzy Osbourne auf Betriebstemperatur. 

Gerlinde Koppelin vom Strandhaus-Team begrüßte zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen Musiker und Besucher einer Wajuku-Veranstaltung. Nach einem Tango-Wochenende ging es diesmal musikalisch wesentlich lauter und fetziger zu.

Gute Stimmung auf der Bühne

Vier Männer und eine Frau bewiesen mit dem Blues in allen Facetten, dass sie als „Aching Bones“ (Übersetzt: schmerzende Knochen) alle Zipperleins vergessen ließen. Allem voran sorgte Sänger Michael Dittmar (Ehlen) mit rauer Stimme und mitreißenden Soli auf Bluesharp und Cigarbox Guitars für beste Laune. 

Susanne Nottarp (Waldeck) am fünfsaitigen Bass und Karsten Müller (Wolfhagen) am Schlagzeug gaben das rhythmische Gerüst für die fünf Musiker. Hein „Blues“ Fuhrmann (Kassel) und Frankie Schartner (Ober-Möllrich) zeigten dazu mit einpeitschenden Gitarren-Soli ihr Können. Für passende Beleuchtung und Ton sorgte Gunter Best von der Kunstmühle in Braunsen.

Eine Zugabe für die Zuschauer

Die meisten Stücke kamen aus der Feder renommierter Musiker wie Bernard und Luther Allison, Eric Clapton, ZZ Top und Prince. Aber die Musiker überraschten auch mit knackigen Eigenkompositionen. 

So wie der Song über „Emil“, einen Taxifahrer, der sie von Holland nach Kassel brachte. Und „My little blues shack“ ist eine Liebeserklärung an die kleine Gartenhütte von Michael Dittmar in Ehlen. Dort trifft sich der Kern der Band schon seit acht Jahren – probt, komponiert und feiert gemeinsam.

Die Besucher spendeten viel Applaus und ließen die Musiker nicht ohne Zugaben gehen.

Von Ursula Neubauer

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