Kinder-Campus mit sechs Workshops am Wildunger Stresemann-Gymnasium

Chemie im Tal der Elfen

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Die Mathematiker mit Eva Schürmann (links) entdeckten die Welt der Symmetrie, entwarfen aber auch ein Kartenspiel.

Bad Wildungen - „So macht Mathe sogar in den Ferien Spaß“ - darin waren sich die Teilnehmer am Kinder-Campus des Gustav-Stresemann-Gymnasium einig.

Bei dem viertägigen Workshop befassten sich die „Mathematiker“ mit der Welt der Symmetrie. Sie zerschnitten Fotos und fügten sie symmetrisch oder auf lustig-spielerische Weise wieder am Rechner zusammen.

Mit Eifer beteiligten sich auch die anderen insgesamt 107 Schülerinnen und Schüler der Klassen vier bis sieben am Ferienprogramm, das vor allem der Förderung besonders interessierter und begabter Schülerinnen und Schüler dienen sollte.

Für vier Tage wurde das Gymnasium zum Abschluss der Sommerferien zur Akademie, die Neugier und Kreativität neue Wege öffnen sollte. Interessen und Begabungen der Jungen und Mädchen, darunter auch Teilnehmer anderer Schulen, sollten individuell gefördert werden. Sechs Workshops waren vorbereitet: „Was kriecht, fliegt und schwimmt denn da?“ - Dieser Frage gingen die jungen Biologen nach und lernten auf einer Entdeckungsreise verschiedene Insekten in ihrer Umgebung kennen und bestimmen.

„Mein Schatz - wie schön er glänzt“ lautete das Motto des Workshops Chemie, in dem Versuchsreihen in ein Märchen vom „Tal der Elfen“ integriert waren. Es ging um einen Zauberring, um Zaubersteine und allerlei Abenteuer um einen großen Schatz.

Die Informatiker konstruierten Roboter und Figuren und zeigten während der Präsentation, wie sie ihre Arbeiten mithilfe von Rechnern so programmiert hatten, dass die Bewegungs- und Sprachprogramme perfekt funktionierten. Die Theatergruppe des Kinder-Campus zeigte Szenen aus der Geschichte von Tom Sawyer und Huckleberry Finn. 13 Mädchen und ein Junge gaben vor allem einen Einblick in die Arbeitsweise am Theater und auf der Bühne und ließen auch Becky, Tante Polly, Muff, einen Richter, einen Halbindianer, Sid und die Witwe Watson mitspielen.

„Mit der Kamera Bilder bewegen, erstarren und glänzen lassen“ - das war Aufgabe im Workshop Film und Fotografie, denn „knipsen kann jeder, schöne Motive fotografieren sollte jedoch gelernt sein“. Lieblingsspielsachen wurden im Fotostudio fotografiert, Miniaturen auf dem Schulhof.

Bei Abschluss der Präsentation aller Workshop-Ergebnisse dankte Schulleiterin Dagmar Ipach den Kursleitern, Inge Butterweck und vor allen den Teilnehmern am Kinder-Campus, „die alle sehr neugierig waren und super mitgemacht haben“. Die GSG-Leiterin bescheinigte: „Genau solche Schülerinnen und Schüler brauchen wir.“ (Werner Senzel)

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