Höringhausen

Dagmar Trebing hat einen Westhighland-Terrier aus einer ungarischen Tötungsstation gerettet

- Waldeck-Frankenberg (mba). Der zweijährige Conner wartete in einer ungarischen Hundetötungsstation auf sein vorzeitiges Ende, als ungarische und deutsche Tierfreunde sich seiner annahmen und er schließlich ein neues Zuhause und auch noch einen gleichaltrigen Spielkameraden fand.

In Ungarn haben Hunde im Tierheim schlechte Karten. „Dort tickt die Uhr gegen die Tiere“, sagt Tierarzt Philipp Matthes aus Bad Wildungen, dessen Patient der „Westi“ inzwischen ist. Findet sich nicht rasch ein neuer Besitzer, würden die Tiere vergast: „Sie werden auf ganz erbärmliche Weise getötet.“ Dieses Schicksal drohte auch Conner. Dagmar Trebing erfuhr über das Internet von Conners dramatischer Situation. Die Tierfreundin besaß bereits einen Terrier namens Duncan (die Namen der beiden Hunde stammen aus den „Highlander“-Filmen) und hat eine „Westi“-Liebhaber-Seite im Netz. Dort berichtete ihr jemand von dem Hund in Ungarn. Sie meldete sich telefonisch und kam in Kontakt zu der Tierschutzorganisation „Cani F.A.I.R.“, die sich im Ausland um Hunde in Not kümmert und versucht, neue Besitzer für sie zu finden – so auch für Conner, der damals noch einen anderen Namen hatte. Mehr in der WLZ-Zeitungsausgabe vom 17. Juli.

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