An Projekte aus Bad Wildungen und Bad Arolsen

Denkmalschutz des Landkreises Waldeck-Frankenberg 2019 vergeben

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Freude über lebendigen Denkmalschutz: (von links) der Arolser Bürgermeister Jürgen van der Horst, eingerahmt von Preisträger-Familie Nolte, Karl-Friedrich Frese, Iris Ruhwedel, das Preisträger-Ehepaar Schmidt, Wildungens Bürgermeister Ralf Gutheil, Karl-Heinz Grünemei und Walter Schumann vom Landk reis. 

Der geteilte Denkmalschutzpreis des Landkreises 2019 ging Freitagnachmittag im Wildunger Rathaus an zwei sehr unterschiedliche Projekte.

Gemeinsam stehen sie aber stellvertretend stehen für die enorme Vielfalt an denkmalgeschützten Gebäuden und Kulturdenkmälern in Waldeck-Frankenberg.

Karl-Heinz und Simone Schmidt (Kassel) sanierten mit teils unerwartetem, sehr hohen Aufwand und unter Federführung von Karl-Heinz Grünemei die Wildunger Lindenstraße 37, das ehemalige Gasthaus Krone. Sechs barrierefreie Mietwohnungen mit Balkonen entstanden. Ute Albert, eine der Mieterinnen, schilderte in der Feierstunde, wie wohl sie sich in diesem Haus fühlt, zentral in der Altstadt mit malerischen Ausblicken ins Tal. Dr. Valeska und Dr. Johannes Nolte erfüllten in der Bad Arolser Jahnstraße eine Jugendstilvilla mit neuem Familienleben. Die drei kleinen Söhne belebten die Verleihung des Preises und erzählten zu den Fotos während der Präsentation, was sie im Jahr der Sanierung erlebten. Die Preisträger-Paare gaben zu, mit den Projekten an Geduldsgrenzen gestoßen zu sein. Doch es habe sich gelohnt. „Herzblut und Engagement“ bescheinigte ihnen Vize-Landrat Karl-Friedrich Frese. „Sie geben Beispiele, was sich aus vermeintlich rettungslos verfallenden Häuser machen lässt“, gratulierte Kreistagsvorsitzende Iris Ruhwedel.

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