Der Verein Mäusenest eröffnet zweite Gruppe und feiert fünften Geburtstag

Diese Mäuse sind keine Plage

Bad Wildungen - Sie singen vom kleinen Pony Makkaroni, trommeln auf selbst gebastelten Trommeln mit dem Rathauschef, schwenken bunte Fahnen und tanzen. Die kleinen Mäuse vom Mäusenest e. V. haben allen Grund zum Feiern.

Nicht nur der fünfte Geburtstag ihrer Einrichtung in der Stöckerstraße 1 sollte gebührend begangen werden. Ganz besonders stolz sind die Vorsitzende Christiane Kahlcke, die pädagogische Leiterin Christine Höhn-Kaupe und die vier Erzieherinnen auf die Eröffnung einer zweiten Gruppe. Die ehemalige Kapelle wurde umgebaut und bietet nun Platz für einen Gruppen- und einen Ruheraum, beide in hellem Gelb gestrichen. Je Gruppe können nun zehn Kinder im Alter von neun Monaten bis drei Jahren individuell betreut werden. Die Öffnungszeiten von 6.45 Uhr bis 16.30 Uhr ermöglichen den Eltern auch Schichtarbeitszeiten. Mit einem Zuschuss für den Umbau der Räumlichkeiten beteiligten sich Land und Kreis. Unterstützt wurde das Mäusenest, das in freier Trägerschaft agiert, aber auch von der Asklepios Klinik, der Wicker-Klinik und der Stadt als Förderer. Dass man einer Krippe den Namen „Mäusenest“ gibt, darüber wunderte sich Landrat Dr. Reinhard Kubat. „Normalerweise sind Mäuse bei vielen Frauen doch so gefürchtet“, sagte er schmunzelnd. Nach einer kühnen Idee in 2004 sei in 2007 ein Traum wahr geworden, der zu einer „genialen Einrichtung“ geführt habe. “Die Mäuse sind in dieser Einrichtung keine Plage“, stellte Kubat fest. Auch Bürgermeister Volker Zimmermann fühlte sich in dem „Gewusel“ gleich wohl. Die Unterstützung für die zweite Gruppe durch die Stadt sei in den Gremien schnell positiv entschieden worden. „Wir haben jetzt zwei Gruppen, aber wir sind ein Mäusenest“, betonte die pädagogische Leiterin Christine Höhn-Kaupe fest. „Die Kinder sollen sich hier wohlfühlen.“

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