Kamerateam im Wildunger Stadtteil

"Dolles Dorf": Wegaer haben blitzschnell reagiert auf die Ziehung in der Hessenschau

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Besuch in einer Werkstatt: Jens Schindzielortz mit seinem Steh-Fahrrad bei der Montage.

Bad Wildungen-Wega – In der Hessenschau am Donnerstagabend wurde Wega als  „Dolles Dorf“ ausgewählt für die HR-Sendung am Samstag, 19. Januar.

Kurz darauf standen die Telefone in dem Wildunger Stadtteil nicht mehr still; ein Anrufer meldete sich sogar aus Wien und machte auf die Ziehung aufmerksam.

Ortsvorsteher Holger Niesczeri war mit Ralf Möller im Rathaus in einer Sitzung der Ortsvorsteher und eilte schnellstens nach Wega, um die notwendige Organisation zu leiten. Dort hatten sich bereits etwa 80 Einwohner eingefunden, um zusammen mit dem aus Kassel angereisten Redaktionsteams des HR die Standorte für die wichtigsten Szenen auszusuchen.

Im Ablaufplan am Freitag standen Aufnahmen bei Jens Schindzielortz (himmelreyter.de) auf dem Plan. Mit seinen speziellen, selbst gebauten Fahrrädern, darunter auch einem Steh-Fahrrad, hat er zigtausende Kilometer zurückgelegt. Er war zusammen mit seinen Kindern in Australien und radelte zuletzt in 2016 in den Anden in Südamerika.

Prächtige Aufnahmen werden sicher am Samstagabend in dem etwa fünfminuten Beitrag über das „Dolle Dorf Wega“ zu sehen sein, denn das Team ließ eine Drohne bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein über dem schneeweiß gezuckerten Ort fliegen.

Zu den weiteren Aufnahmeterminen zählten der Besuch der Seniorengruppe beim Bowlen, das „Schalke-Haus“ von Ralf Möller und die Westernstadt am Bahnhof. Zum Abschluss wird an gleicher Stelle mit allen Mitwirkenden und der Bevölkerung ein Feuerwerk von Christoph Jarkow am Bahnhof abgeschossen.

Von Rainer Rüsch

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