Gottesdienst am letzten Januar-Sonntag

Drei Wildunger Kirchengemeinden feiern ihre Fusion

Sie informierten über die Fusion zur „Evangelischen Kirchengemeine in Bad Wildungen“ und laden aus diesem Anlass zu einen Gottesdienst in die Altwildunger Philipp-Nicolai-Kirche ein: Pfarrerin Andrea Hose-Opfer, Pfarrer Hubertus Marpe und Pfarrer Christoph Hartge im Martin-Luther-Haus hinter einem Esel aus Holz, den der damalige Kurseelsorger und heutige Probst Helmut Wöllenstein gefertigt und in Bad Wildungen zurückgelassen hat. Foto: Senzel

Bad Wildungen. Am Sonntag, 28. Januar, 10 Uhr wird mit einem gemeinsamen festlichen Gottesdienst in der Altwildunger Philipp-Nicolai-Kirche der Zusammenschluss der Kirchengemeinden „Altwildungen“ und „Bad Wildungen-Mandern“ gefeiert.

Die Fusion ist im Sommer von den beiden Kirchenvorständen beschlossen worden, die neue Großgemeinde trägt den Namen „Evangelische Kirchengemeinde in Bad Wildungen“.

Weniger Kirchenmitglieder

In einem Pressegespräch sagte Pfarrer Hubertus Marpe, diese Neugestaltung der Gemeinde sei unter anderem auch deshalb erfolgt, weil die Zahl der Kirchenmitglieder sich verringere und es künftig nicht mehr genügend Pfarrerinnen und Pfarrer geben werde. Bisher hätten sich die Grenzen der kleinen Gemeinden stets nach den Gemarkungsgrenzen gerichtet und das habe immer wieder zu Irrtümern und Missverständnissen geführt. Vor allem die unübersichtlichen Grenzen der Bezirke Altwildungen und Bad Wildungen hätten etwa bei Kirchenvorstandwahlen immer wieder zur Verwirrung geführt.

Mandern als gutes Beispiel

Das Beispiel der Zusammenlegung der evangelischen Kirchengemeinden Bad Wildungen mit der Gemeinde Mandern sei – nach anfänglichen Zweifeln – erfolgreich gewesen und jetzt auch für die neue Fusion ein guter Erkenntnisprozess. Schon jetzt, betont Pfarrer Christof Hartge, -habe sich gezeigt, dass die Vereinigung einen richtigen Schritt darstelle, der einen guten Anfang genommen habe.

Die Gemeindemitglieder können sich nun an die Pfarrerin oder den Pfarrer ihrer Wahl wenden, auch wenn es um Taufe, Heirat oder um eine Beerdigung geht. Alle Geistlichen sind jetzt Ansprechpartner für die Mitglieder der Gemeinde: die Pfarrerinnen Andres Hose Opfer, Kerstin Hartge und Johanna Rau sowie die Pfarrer Christof Hartge und Hubertus Marpe.

Intensivere Kommunikation

Die bisher schon gute Zusammenarbeit des Pfarrkollegiums werde sich künftig durch intensivere Kommunikation noch besser gestalten. Pfarrerin Andrea Hose-Opfer ist überzeugt, dass es für die Gemeindefusion von Vorteil ist, dass sie mitten in der Amtszeit der 20 Kirchenvorstandsmitglieder und sieben Kirchenältesten laufe, da sie maßgeblich an der Entscheidung beteiligt gewesen seien und jetzt die neue Situation noch zwei Jahre lang mit ihrem Erfahrungswissen begleiten könnten. Pfarrerin Andrea Hose-Opfer und ihre Kollegen Pfarrer Hubertus Marpe und Christof Hartge sagten, das Ziel der Vereinigung bestehe darin, mit einem starken Profil als evangelische Kirchengemeinde innerhalb der Stadt aufzutreten. Dabei werde die Gemeindearbeit in bewährter Weise fortgeführt. (szl)

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