Vom 25. November bis zum 10. Januar in der Innenstadt

Mobile Eisbahn öffnet im November wieder in Bad Wildungen

Kufenspaß auf Zeit: Die mobile Eisbahn wird im Winter wieder in der Innenstadt aufgebaut.
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Kufenspaß auf Zeit: Die mobile Eisbahn wird im Winter wieder in der Innenstadt aufgebaut.

Die mobile Eisbahn startet in ihre dritte Saison. Vom 25. November bis zum 10. Januar ist wieder „Eiszeit“ auf dem Parkplatz Brunnenallee 1.

Bad Wildungen – Erfreuliche Nachrichten im Finanz- und Wirtschaftausschuss des Stadtparlaments: Betreiber Dennis Ruppert erläuterte in der öffentlichen Sitzung am Donnerstagabend in der Wandelhalle die Zahlen der „Eiszeit“ in der vergangenen Saison – und die fielen erfreulich aus.

Rund 20 000 Besucher an den 45 Veranstaltungstagen in Bad Wildungen

Über 7000 Besucher wagten sich an den 45 Veranstaltungstagen auf’s Eis. Mit Schaulustigen am Rand, in der Almhütte und an den Verpflegungsständen haben nach Schätzungen des Betreibers insgesamt rund 18 000 bis 20 000 Gäste die mobile Eisbahn in 2019/20 besucht.

Die Sponsorengelder stiegen von 17 000 Euro im Vorjahr auf über 23 000 Euro, die Einnahmen kletterten ebenfalls. Trotzdem klaffte noch ein Finanzierungsloch. Der Zuschussbedarf aus der Stadtkasse war aber geringer als gedacht. 37 000 Euro schoss die Stadt noch bei der Premiere dazu, im vorigen Jahr waren es 20 000 Euro. Für die anstehende dritte Saison hat Ruppert einen Zuschuss von 15 000 Euro beantragt.

„Eiszeit“ soll Leben in die Stadt bringen

In der Sitzung am Donnerstagabend unter der Leitung von Helmut Simshäuser (CDU) stellte er weitere Steigerungen in Aussicht. Die Unterstützung der Stadt werde „spätestens in zwei bis drei Jahren auf Null gefahren“. Bürgermeister Ralf Gutheil zeigte sich zufrieden über die positive Entwicklung und die Außenwirkung in der Region. „Es ist ein attraktives Angebot, temporär begrenzt und eine Win-win-Situation für alle.“ Eine städtische Eisbahn, wie sie früher im Heloponte betrieben wurde, sei zu diesen Kosten nicht möglich.

„Weitermachen“, forderte deshalb auch Uwe Gimpel für die CDU, der Betreiber habe sich großes Vertrauen erworben. Ähnliche Signale kamen aus der SPD. „Wir müssen versuchen, ein bisschen Leben in die Stadt zu bringen und ein bisschen mehr Normalbetrieb herzustellen,“ sagte Walter Mombrei und sprach sich für die Wiederholung der „Eiszeit“ aus. Davon profitiere der Einzelhandel, der unter der Coronakrise besonders leide.

Betreiber Ruppert: Corona-Regeln kein Problem

Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen seien kein Problem, versichert Ruppert. „Das kriegen wir alles hin.“ Im Außenbereich sei genügend Platz vorhanden, und in der Almhütte werde die Bestuhlung entsprechend der Vorschriften reduziert. „Was uns bei der Eiszeit noch in die Karten spielt: „Es ist an der frischen Luft – open air.“

Eine Abstimmung war nicht nötig, denn der zuständige Aufsichtsrat der Staatsbad GmbH hatte sich bereits für die neue „Eiszeit“ ausgesprochen.

Von Conny Höhne

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