Wildungen / Waldeck

„Drohbrief“ an Stadt Waldeck kein Ränkespiel

- Wildungen / Edertal / Waldeck. Alle Spekulationen sind seit Montag hinfällig. Beim „Drohbrief“ der Touristischen Arbeitsgemeinschaft (TAG) an die Stadt Waldeck handelt es sich nicht um den Ausfluss eines politischen Ränkespiels.

Das machte Wildungens Bürgermeister Volker Zimmermann nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub auf WLZ-FZ-Anfrage deutlich. Er ist Vorsitzender der Touristischen Arbeitsgemeinschaft. Sein Zwestener Amtskollege Michael Köhler hat seine Ferien noch nicht beendet. Er sitzt dem Lenkungsausschuss der TAG vor und seine Unterschrift stand unter dem Brief, der in den vergangenen Wochen Wirbel verursachte.

Das Schreiben forderte die Stadt Waldeck auf, sich bis zum 31. August zu erklären, ob sie langfristig ihren Finanzierungsbeitrag zur Edersee-Touristic leistet. Sagt sie das nicht zu, soll Waldeck aus der gemeinsamen Vermarktung der Erlebnisregion Edersee ausgeschlossen werden.

„Der Brief ist das Resultat einer ordentlichen Sitzung des TAG-Lenkungsausschusses“, erklärt Zimmermann, der sich im Urlaub mit Köhler abgestimmt hat, wie man auf die öffentliche Diskussion reagiere. Der Beschluss zur Aufforderung an Waldeck sei einstimmig gefasst worden.

Auch die Bürgermeister bürgerlicher Couleur, wie etwa Zimmermann selbst oder Karl-Wilhelm Lange aus Fritzlar, haben dem zugestimmt. Waldecks Bürgermeister Jörg Feldmann fehlte jedoch entschuldigt bei dieser entscheidenden Sitzung des Lenkungsausschusses.

„Von einem Drohbrief kann keine Rede sein“, bekräftigt Volker Zimmermann. Das Ganze habe eine Vorgeschichte, die in den Mai zurückreiche. Das Gastgeberverzeichnis der TAG und der Internetauftritt müssten mit Blick auf die Saison im kommenden Jahr endlich produziert werden. (su)

Mehr zum Thema lesen Sie in der WLZ-Ausgabe vom 25. August 2009

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