Stadt Bad Wildungen beschäftigt sich intensiv mit den Chancen der Elektro-Antriebstechnik

E-Bikes entlasten Wildunger Innenstadtverkehr mehr als E-Autos

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Die erste Ladesäule für Elektro-Fahrzeuge in der Wildunger Kernstadt steht am Alten Friedhof. Für den Ausbau des Netzes setzt die Stadt auf private Investitionen. Noch stärker im Fokus: E-Bikes. Euphorie mit Blick auf sinkende Lärmbelastung ist aber nicht angesagt.

Bad Wildungen. Die Beschwerden über zunehmenden Verkehr und den damit verbundenen Lärm beschäftigen die Stadtverwaltung weiterhin – akut ebenso wie mit Blick auf die mittelfristige Zukunft, in der Elektromobilität eine wachsende Rolle spielt.

Damit zumindest rechnen Bürgermeister und Bauamt. Darum laden sie für Mittwoch, 8. Februar, 19 Uhr, im Rahmen einer öffentlichen Sitzung des Planungsausschusses zu einem „Impulsreferat“ in die Wandelhalle ein. Thema: „Immer mehr Verkehr!? Welche Entlastungen können Elektro- und Nahmobilität bringen?“ Die Stadtverwaltung verspricht sich in diesem Zusammenhang mehr von Elektro-Fahrrädern als von E-Autos, denn die Zweiräder könnten die Belastung spürbar senken. Da Reifengeräusche im innerstädtischen Verkehr die entscheidende Rolle beim Entstehen von Lärm spielen, stehen E-Autos kaum besser da als herkömmliche Fahrzeuge. Röhrende Klappen-Auspuffanlagen sind ein eigenständiges Thema, weil der Gesetzgeber diesen Lärm bisher ausdrücklich erlaubt - obwohl diese Autos in Bad Wildungen offensichtlich die Hauptursache der vielstimmigen Beschwerden darstellen.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom 1.2.2017

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