Steiger-Stiftung verdoppelt ursprünglich vorgesehene Zahl

Am Edersee werden acht Telefonnotrufsäulen installiert

Die Mellbach-Liegewiese am Edersee in der Gemeinde Edertal bei niedrigem Wasserpegel mit Blick auf die Bringhäuser Bucht mit Liebesinsel und im Vordergrund eiinem Rettungsreifen sowie dem Fundament für die Installation einer Telefonnotrufsäule.
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Anker gesetzt: An der Mellbachwiese in der Bringhäuser Bucht wird eine Notruftelefonsäule installiert.

Nicht jeder trägt stets ein Handy mit sich, und Albtraum vieler Menschen ist es, ausgerechnet in einem medizinischen Notfall kein Mobiltelefon greifbar zu haben. Telefonnotrufsäulen bieten einen Ausweg.

Jetzt werden es am Edersee sogar doppelt so viele wie zunächst vorgesehen. Klaus Schultze, Leiter des DLRG-Rettungsdienstes am Edersee, hatte jüngst im Edertaler Parlament von der Zusammenarbeit mit der Björn-Steiger-Stiftung bei diesem Thema berichtet. Bei einer Ortsbesichtigung schlug die Stiftung selbst vor, die Zahl der geplanten Standorte von vier auf acht zu erhöhen, teilt Schulze aktuell ergänzend mit.

Vier Säulen bringen in der Gemarkung der Stadt Waldeck künftig noch mehr Sicherheit: je eine an der Liegewiese Scheid, der Taucherzone 1, am Strandbad Waldeck und an der Taucherzone 2.

In der Gemeinde Edertal wurden ausgewählt: Rehbachstrand, Mellbachparkplatz und Endstation Bringhausen. Die Gemeinde Vöhl erhält eine Säule in Asel-Süd.

Die Kommunen haben die Installation der möglicherweise lebensrettenden Einrichtungen vorbereitet, fügt Schulze hinzu. Die Anker für die Säulen seien bereits eingerichtet. In der ersten oder zweiten Augustwoche wolle die Björn-Steiger-Stiftung die Telefonnotrufsäulen am Edersee aufstellen.  -sch-

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