Im Wildunger "Theater am Bunker" begann seine erfolgreiche Reise auf die Bühne

Edertaler Comedian Pierre Schäfer: steiler Aufstieg in nur einem Jahr

Geerdet in Königshagen: Hier begann vor knapp 18 Monaten der steile Aufstieg des Pierre Schäfer auf die Comedy-Bühnen in Deutschland. Grundlage bildeten seine ersten Erfolge beim „Quatsch Comedy Club“ in Berlin. foto: Fischer

Edertal/Bad Wildungen. „Es war ein unglaubliches Jahr“ schwärmt der Edertaler Pierre Schäfer. Vor knapp 18 Monaten wagte er den Schritt auf die Bühne - das war im Wildunger "Theater am Bunker" - und kann den Erfolg seitdem kaum fassen. Dazu zählt auch, dass er im "ThaBu" bereits eine eigene Reihe mit Nachwuchskünstlern etabliert hat.

„Reden war schon immer mein Ding“ erklärt er und erinnert sich an die frühen Anfänge als Moderator der 800-Jahr Feier in Königshagen, auf der Edertaler Gewerbeschau oder bei den Wildunger Sambafestivals.

Fleißig Alltag protokolliert

Dabei war sein Lebenstraum ein ganz anderer: als Comedian, als Komiker dem Dasein hauptberuflich die heiteren Seiten abzugewinnen. Um diesen Traum zu verwirklichen, notierte Pierre fleißig Alltagssituationen in Gestalt von Stichpunkten. Daraus stellte er ein mehrstündiges Programm zusammen, schob das begonnene Studium beiseite und organisierte seinen ersten Auftritt im Theater am Bunker in Bad Wildungen im Oktober 2016.

Erfolg beim Klinkenputzen

Vor ausverkauftem Haus begeisterte er sein erstes Publikum und, von viel positiver Rückmeldung gestärkt, nahm er die nächsten Karriereschritte in Angriff. Er bewarb sich bundesweit bei Bühnen und Events. Das Klinkenputzen führte ihn in eine der bekanntesten deutschen Talentschmieden des Genres, in den Quatsch Comedy Club nach Berlin.

Das Publikum wählte ihn unter die besten drei, und so bedeutete ein gewonnener Folgeauftritt die erste große Bestätigung seines Traumes. Auftritte bei „Boing“ in Köln, Festivals und anderen Ereignissen schlossen sich an. Sein Programm „He´s a Lady“ begeisterte mehr und mehr Zuschauer. Schäfer trat einige Male bei „Kunst gegen Bares“ auf und sammelte Erfahrungen und Eindrücke, die auch seinen zweiten Auftritt im Quatsch Comedy Club zum Erfolg werden ließen.

Finale am 1. Juni in Berlin

Der Edertaler erkämpfte sich damit eine dritte Chance auf dieser Berliner Bühne. Nach verkorkster Generalprobe änderte er kurz entschlossen sein Programm, siegte und zog in das große Jahresfinale des Clubs ein, das am 1. Juni des Jahres ansteht.  Pierre freut sich über die tolle Unterstützung von Familie und Freunden und ist froh, in seinem Lebenspartner Stephan Conrads eine „sorgende und kümmernde Ballettmutti“ an seiner Seite zu haben. (tin)

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