Waldeck

Eiserner Heinrich trifft böse Hexe

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- Waldeck (höh). Am Rapunzelzopf die Burgmauer erklimmen, auf dem Einhorn im Mauergarten reiten und die Hexe im Schlossmuseum besuchen – das erste Waldecker Märchenfest war ein Besuchermagnet.

2000 Gäste erlebten einen märchenhaften Tag auf Schloss Waldeck. Prächtig verkleidet als Prinzessinnen, Hellebarden, Ritter, Zauberer und andere originelle Figuren kamen viele der jüngsten Besucher. Im Burghof wurden Kindergesichter unter geschickten Händen fantasievoll geschminkt.

Märchenhafte Aktionen luden zum Mitmachen ein. Wagemutige kletterten am Rapunzelzopf die Burgmauer hinauf oder schwangen sich im Mauergarten in den Sattel eines Ponys. Mareile Bornemann (Lichtenfels) hatte ein Pony als Einhorn dekoriert. Als Rotkäppchen verkleidet lud Beate Berger aus Freienhagen zu Märchenstationen ein.

Im Burghof zeigte Lutz Milferstedt (Meineringhausen) alte Schmiedekunst. Maren Heynk aus Korbach kochte Griesbrei über einem Feuer. Irmgard Pfetzing aus Waldeck drehte eifrig am Spinnrad. Beim Märchenquiz lockte ein Gewinn aus der goldenen Schatztruhe, darunter Märchenbücher. Spannende Führungen durch das Schlossmuseum, das den ganzen Tag über bei freiem Eintritt geöffnet war, unternahm WaJuKu-Vorsitzende Ute Wiesenberg als Küchenfrau mit abenteuerlustigen Kindern.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Mittwoch, 15. Juni.

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