Bauarbeiten im Scharnier liegen nach Angaben von Stadt und Firmen im Zeitplan

Ende Dezember soll Freigabe sein

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Fabian Rothmaier (links) und Frank Sendzick sind als derzeitige Bauleiter im Scharnier die Garanten für den reibungslosen Ablauf der Arbeiten, die im Plan liegen. Pünktlich zum ersten Advent ist der obere Teil weitgehend fertig.

Bad Wildungen - Es wird, es wird im Scharnier. Zwei Wochen noch bis zum ersten Advent und wie geplant soll der zweite Bauabschnitt im Wesentlichen fertig sein.

Das versprachen Bürgermeister Volker Zimmermann und Robert Hilligus vom Bauamt gestern. Die Pflasterarbeiten zwischen Buchland und C&A seien dann abgeschlossen. Nachgeholt wird im Frühjahr das Setzen dreier Bäume an der Nordseite.

Japanische Birnen kommen dort zum Einsatz, erklärt Fabian Rothmaier von der Firma Kleine, einer der beiden Bauleiter im Scharnier. Bei den auf der anderen Seite gepflanzten Bäumen handelt es sich um amerikanische Gleditschien. „Beide Arten haben den Vorteil, dass sie gut mit versiegelten Flächen zurechtkommen und gut zu beschneiden sind, weil sie nicht so ausgeprägt wurzeln“, erklärt Rothmaier.

Auf der Südseite zwischen Spielwaren Wackerbarth und Modetreppchen sei der Charakter des künftigen „Blauen Bandes“ mit der Bepflanzung und den Bänken schon gut zu erkennen, meint Hilligus. „Den blauen Harz wollen wir nach Möglichkeit noch vor Weihnachten auf den Asphalt auftragen, doch dazu brauchen wir Temperaturen um plus acht Grad Celsius“, erklärt Frank Sendzick von der Firma Pieper, der andere der beiden Bauleiter.

Die Gestaltungselemente wie Bäume, Hecken, Spielgeräte und Sitzbänke sollen, sofern es die Witterung zulässt, bis Mitte Dezember bis zur Brillenschmiede Kleinert hin installiert werden.

Auch der Eselspfad sei dann voraussichtlich fertig, ergänzt Robert Hilligus.

Gleiches gilt für zwei Kinderspielgeräte, die Geschicklichkeit verlangen. Erst um Frühjahr folgen die zwei Wasserspiele: das eine in Gestalt eines Steinblocks mit Rinne, der an die frühere Wasserleitung erinnert. Das andere besteht in einem kleinen Trinkbrunnen für die Flanierenden.

Bis zur Einmündung des Eselspfades kann das Scharnier bereits jetzt befahren werden. Die verbleibenden Meter bis zum Breiten Hagen bleiben voraussichtlich bis Ende Dezember für Autos noch gesperrt.

„Das liegt an der sogenannten gebundenen Bauweise, die wir gewählt haben“, sagt der Bürgermeister. Darunter versteht man unter anderem das Aufbringen von Asphalt als Unterlage für das Pflaster, dessen Fugen mit einem speziellen Mörtel verschlossen werden.

„Wir haben diese Methode gewählt, damit sich die Pflastersteine unter der Last gerade der Lkw im Lauf der Zeit nicht wieder lockern“, fügt Zimmermann hinzu. Der Asphalt garantiert demnach so viel Stabilität im Untergrund, dass nicht einmal Spurrinnen entstehen.

Damit dieser Vorteil tatsächlich greift, braucht das Material einige Wochen zum Aushärten, bevor das Stück für den Verkehr frei gegeben werden kann.

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