Bad Wildungen

Zug erfasst Auto am Bahnübergang "Neue Mühle"

- Bad Wildungen. Glück im Unglück hatte eine 52 Jahre alte Bad Wildungerin mit ihren beiden Enkelkindern, als ihr Pkw am Freitagabend an einem Bahnübergang erfasst wurde. Es entstand lediglich Sachschaden, Menschen wurden nicht verletzt.

Gegen 19.20 Uhr steuerte die Frau mit ihrem VW Bora verbotswidrig aus Richtung Berliner Straße kommend über den unbeschrankten Bahnübergang "Neue Mühle". Auf den Gleisen war gerade die Regionalbahn aus Bad Wildungen kommend in Richtung Wabern unterwegs. Die Frau bemerkte den Zug zu spät und stoppte ihren Wagen so, dass dieser noch teilweise in den Gleiskörper hinein ragte.

Der Zugführer, der die Situation frühzeitig erkannte, gab daraufhin einen langen Achtungspfiff ab und leitete sofort eine Vollbremsung ein. Trotz des Bremsmanövers wurde der Pkw vom Triebwagen gestreift, der Zug kam etwa 30 Meter nach dem Bahnübergang zum Stehen.

Weder die Autofahrerin noch ihre ihre drei- und sieben Jahre alten Enkelkinder wurden verletzt. Auch der Zugführer und der einzige Fahrgast im Triebwagen erlitten Blessuren bei der Kollision. An dem neun Jahre alten Pkw entstand Totalschaden in Höhe von 4000 Euro. Am Triebwagen entstand 1000 Euro Schaden.

Der unbeschrankte Bahnübergang "Neue Mühle" ist mit einem "Andreaskreuz" gesichert. Die Überfahrt ist für Pkw und Krafträder durch Verbotszeichen gesperrt. Die eingleisige Bahnnebenstrecke in Richtung Wabern war für den Zeitraum der Unfallaufnahme gesperrt. Der Unfall wurde von Beamten der Bundespolizei mit Unterstützung einer Funkstreife der Bad Wildunger Polizeistation aufgenommen.

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