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Fachbüro startet mit Aufbau eines Altstadtmanagements in Bad Wildungen

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Von: Cornelia Höhne

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Beginnen mit dem Altstadtmanagement: Michelle Godon, Arne Decker, Petra Bammann (von links) vom Büro Cima, daneben Robert Hilligus vom Stadtbauamt und Bürgermeister Ralf Gutheil.
Beginnen mit dem Altstadtmanagement: Michelle Godon, Arne Decker, Petra Bammann (von links) vom Büro Cima, daneben Robert Hilligus vom Stadtbauamt und Bürgermeister Ralf Gutheil. © Cornelia Höhne

In Bad Wildungen hat ein Fachbüro mit dem Aufbau eines Altstadtmanagements begonnen.

Bad Wildungen – Wie können Geschäfte attraktiver werden? Was kann Leerstand vermeiden helfen und welche Bausteine können zu einem „Erlebnis Altstadt“ beitragen? Darum geht es beim Altstadtmanagement. Das Büro Cima aus Hannover hat mit einer Analyse begonnen.

„Wir haben viele positive Eindrücke“

Im Rahmen des Integrativen Handlungskonzepts für die Altstadt soll nicht nur der öffentliche Raum aufgewertet werden. Vielmehr sind gleichzeitig auch Impulse zu Leerständen, Sortimentsvielfalt, kulturellen Einrichtungen und Angebotsqualität erwünscht. Das beauftragte Fachbüro hat seine Arbeit aufgenommen und ist derzeit mitten in einer Analysephase, berichtete Projektleiterin Petra Bammann. Voraus ging eine intensive Begehung mit Bestandsaufnahme von Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistungsbetrieben. Auch Online-Auftritte, Schaufenster und Öffnungszeiten stehen im Fokus.

Die Altstadt habe Potential. „Wir haben viele positive Eindrücke“, sagt Beraterin Michelle Godon, „aber es gibt immer noch Luft nach oben.“

Workshops und Einzelberatung in Bad Wildungen geplant

Die Analyse soll bis Jahresende dauern. Anhand der Ergebnisse könnten dann erste Ideen geschmiedet und Bürger nach Wünschen für die Altstadt befragt werden. In Workshops, Gruppengesprächen und in der Einzelberatung gehe es dann ins Detail.

Das Stadtmarketing mit Ute Kühlewind begleitet das Projekt intensiv. Ein Ziel ist es, neue Geschäfte in die Altstadt zu holen. „Wir suchen innovative Ideen“, sagt Bammann. Das sei in anderen Städten beispielsweise über einen Wettbewerb erfolgt. Existenzgründer mit überzeugenden Ideen hatten finanzielle Vorteile bei Miete oder Beratungsleistungen als Schmankerl, dafür waren Leerstände besetzt.

„Hier geht es darum, den Bad Wildunger Weg zu finden“

Ein anderer Gedanke: Ladenflächen zusammenlegen, um den Standort für größere Filialen attraktiv werden zu lassen. Das seien aber nur exemplarische Beispiele. „Hier geht es darum, den Bad Wildunger Weg zu finden“, betont Berater Arne Decker.

Die Mitarbeiter des Fachbüros mit Projektleiter Martin Kremming sind zwei Jahre in der Altstadt präsent, kündigt Robert Hilligus von der Stadtverwaltung an. „Danach soll eine Strategie vorgelegt werden, wie ein Altstadtmanagement langfristig etabliert werden kann“, sagt Bürgermeister Ralf Gutheil.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Lebendige Zentren“ vom Land Hessen und dem Bund finanziell unterstützt. (Cornelia Höhne)

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