Initiator und Betreiber Denis Ruppert zieht zufrieden Bilanz

Erste Wildunger „Eiszeit“ mit mobiler Eisbahn endet und macht Lust auf eine Fortsetzung

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Viele Gäste hätten sich noch eine etwas längere Eiszeit gewünscht.

Bad Wildungen – Wochenlang wurde sie gekühlt, jetzt wird sie beheizt, die Eisbahn auf dem Parkplatz Brunnenallee 1. Damit die Eisfläche abtaut und die Anlage in den nächsten Tagen abgebaut werden kann. Mit der Demontage der Technik und Hütten wurde unter widrigen Wetterbedingungen begonnen.

Zufrieden zeigte sich Betreiber Denis Ruppert gestern gegenüber unserer Zeitung mit der abgelaufenen Saison. Allerdings dämpften im Januar einige Regentage die Erwartungen, wie auch beim Abschluss am Sonntag. In den letzten Tagen gab es seitens der Besucher daher die Nachfrage, ob die Saison verlängert werden könnte. Denis Ruppert dazu: „Die Wettervoraussagen für die nächsten zwei Wochen wären für den Eisbahnbetrieb ideal gewesen.“

Trotz der schwierigen Wetterbedingungen hat Ruppert eine gute Nachricht parat: Die von der Stadt in Aussicht gestellte Bezuschussung wird nach seiner Meinung nicht in voller Höhe ausgeschöpft, da Sponsoring und reduzierter Energieverbrauch zu einem besseren Ergebnis beigetragen hätten. Ruppert will in Kürze bei der Stadt wieder einen Antrag zum Betrieb der Eisbahn in seiner – und darauf legt er besonderen Wert – Heimatstadt stellen. Denis Ruppert sprüht vor weiteren und neuen Ideen, die er in der Zukunft rund um die Eis-Zeit verwirklichen will.

Die vielen Eisbahnfans hoffen und wünschen sich, dass Bürgermeister, Magistrat, Stadtmarketing und das Parlament mitspielen und sich für eine weitere Eis-Zeit aussprechen. Ralf Gutheil und seine Familie haben auf jeden Fall selbst einen sehr positiven Eindruck vom Angebot mitgenommen, bestätigt der Rathauschef auf Nachfrage. „Besonders Familien haben sich offenbar darüber gefreut“, fügt Gutheil hinzu.

Der Parkplatz Brunnenallee 1 wird ab Donnerstag wieder frei sein, ergänzt Denis Ruppert. Der zu Beginn von manchen Kritikern als dramatisch beschriebene, zeitlich befristete Verlust der Parkflächen war aus Ralf Gutheils Sicht verkraftbar.

Sowohl entlang der Laustraße als auch auf dem Parkplatz „Central-Kino“ an der Brunnenallee etwas weiter oberhalb hätte sich immer ein freies Plätzchen finden lassen.

Und der Weg vom Parkdeck Fürstengalerie, das zu deren Öffnungszeiten kostenlos zur Verfügung steht, sei ebenfalls nicht allzu weit. Das meint zumindest der Bürgermeister. rü

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