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Investoren planen exklusive Ferienhäuser mit Gastronomie in der Waldecker Bucht am Edersee

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Verkauf genehmigt: Auf dem Gelände des ehemaligen Ferienkinderheims der Stadt Waldeck planen Investoren drei hochwertige Ferienhäuser mit Außengastronomie direkt an der Uferpromenade am Edersee; links im Bild die Wasserschutzpolizei.
Verkauf genehmigt: Auf dem Gelände des ehemaligen Ferienkinderheims der Stadt Waldeck planen Investoren drei hochwertige Ferienhäuser mit Außengastronomie direkt an der Uferpromenade am Edersee; links im Bild die Wasserschutzpolizei. © Cornelia Höhne

Zwei Investoren aus Kassel und Korbach planen am Standort des ehemaligen Ferienkinderheims in der Waldecker Bucht am Edersee drei exklusive Ferienhäuser mit Seeblick. Zweites Standbein ihres Konzepts: Eine öffentlich zugängliche Gastronomie direkt an der Uferpromenade.

Waldeck – In der Stadtverordnetenversammlung stellten die Investoren ihre Visionen für das städtische Domizil vor. Das kleine „Filetgrundstück“ in zentraler und gleichermaßen aussichtsreicher Lage wurde unlängst zum Verkauf angeboten.

Häuser in Holzoptik, Gastronomie mit Tischgrills

Auf dem 1340 Quadratmeter großen Areal direkt neben der Wasserschutzpolizei planen Mike Stark (Kassel) und Jonas Behle (Korbach) drei hoch aufragende Häuser in Holzoptik mit Glasfronten zum Edersee, großen Terrassen und Saunen. Mit jeweils vier Betten und einem Notbett sollen die Häuser vor allem auf Familien und Paare ausgerichtet werden. Eines der drei hochwertig ausgestatteten Urlaubsquartiere ist barrierefrei geplant.

Eine Gastronomie direkt am Ufer als Alleinstellungsmerkmal „mit niederschwelligen Preisen“ soll das Gesamtensemble abrunden. Gedacht ist an einen Wintergarten für ganzjährigen Betrieb. Mit integrierten Tischgrills wollen Behle und Stark neue und attraktive Angebote schaffen. „Das ist in der ganzen Region Nordhessen einmalig.“

Touristisches Konzept überzeugt die städtischen Gremien

Die komplette Grundstücksfläche soll für die touristische Nutzung zur Verfügung stehen, auf Parkplätze wird dort verzichtet, deuteten die Investoren an. Sie wollen daher auf die kostenpflichtigen städtischen Parkplätze zurückgreifen.

Stark und Behle haben bereits Erfahrungen in Gastronomie und Tourismus und wollen künftig ihren Fokus auf touristische Angebote am Edersee legen, berichteten sie in öffentlicher Sitzung im Stadtparlament. Die Internetadresse www.edersee.net haben sie sich bereits gesichert.

Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung in der Stadthalle in Sachsenhausen segnete das Parlament einen Verkauf an die beiden Interessenten ab. „Sie waren die Höchstbietenden“, sagte Bürgermeister Jürgen Vollbracht auf WLZ-Nachfrage. Insgesamt acht Interessierte hatten sich für einen Kauf beworben und ihre Ideen vorgestellt. Das Stadtparlament erhofft sich gerade an diesem Standort eine attraktive Entwicklung. In dieser Hinsicht habe das vorgestellte Konzept die Gremien besonders überzeugt, merkte Vollbracht an.

Jetzt geht es an die planungsrechtlichen Voraussetzungen

Nach der Zustimmung im Parlament geht es nun an die planungsrechtlichen Voraussetzungen in Zusammenarbeit mit Kreisbauamt und Regierungspräsidium Kassel als zuständige Behörden.

Die Ferienhäuser sollen in der Höhe das direkt angrenzende Gebäude der Wasserschutzpolizei nicht überragen, kündigten die Investoren an. Probleme mit der Aussicht vom Kontrollbereich des Wasserschutzpolizeipostens am Edersee sieht Bürgermeister Vollbracht nach dem Bau der Ferienhäuser nicht. „Die Sichtachsen bleiben frei.“ (Cornelia Höhne)

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