Engagierte Musiker, aufmerksames Publikum beim ersten Musikfest in Sachsenhausen

Ein Fest, das lange nachklingt

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Stehend den Applaus empfangen: Musiker des gastgebenden Spielmannszugs aus Sachsenhausen.

Waldeck-Sachsenhausen - Das erste Sachsenhäuser Musikfest war aus Sicht des ausrichtenden Feuerwehr-Musikzugs ein Erfolg: Engagiert aufspielende Musiker trafen auf ein aufmerksames Publikum, das begeistert mitging und bei Favoriten wie dem Egerländer Marsch taktsicher in die Hände klatschte.

Beim großen Finale standen 150 Musiker aus den acht beteiligten Blasorchestern auf der Bühne und spielten Klassiker wie „Auf der Vogelwiese“, den Deutschmeistermarsch ehe sie als krönenden Abschluss das Wal­de­cker Lied anstimmten.

Am Anfang stand ein musikalischer Festgottesdienst und der erste Auftritt der Diemelhörner, die eine Eröffnungsfanfare intonierten. Zur Begleitung eignet sich das Alphorn nur bedingt, das gaben die vier Musiker, die in der heiteren Anmoderation vom gemeinsamen Versuch mit einem rasch enteilten Jagdhornensemble erzählten, auch offen zu. Bei der Alphornmesse hatte das Quartett aber mit der Chorbegleitung von „Die Rose“ einen starken Eindruck hinterlassen, den sie mit der Instrumentalversion mit Alphornsolo (Tobias Fuest) unter Beweis stellten.

Im Gottesdienst übernahm der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Sachsenhausen die Begleitung der Gemeinde und der Solistinnen Larissa Niederquell und Christina Konz. Beim Auftritt der Gastgeber in der Stadthalle Sachsenhausen standen ein Italo-Pop-Mix, ein Les-Humphries-Medley und die Polka „Böhmischer Traum“ auf dem Programm.

Dank der Doppelbühne ging der Wechsel zwischen den einzelnen Orchestern ohne nennenswerte Unterbrechung vonstatten.

Der Musikverein Rhena eröffnete das Hauptprogramm mit dem Marsch „Feuert los“, zum weiteren Programm gehörten das Seemansliedermedley „Auf großer Fahrt“ und die Polka „Andulka“, unmittelbar im Anschluss daran begann der Spielmannszug Höringhausen seinen Auftritt mit munteren Märschen. Auf die Diemelhörner folgte der Musikverein Buchenberg, der seinen Set mit dem Seemannslied Anchors Aweigh eröffnete und zum Abschluss einen „Final Countdown“ zündete, nicht ohne zuvor einige klassische Polkas zu spielen.

Vor dem großen Finale gaben noch der Musikzug Adorf, der Musikverein Ober-Waroldern und der Musikzug Bad Wildungen mit einer bunten Mischung aus Märschen, Polkas und Medleys ihre musikalische Visitenkarte ab.(ahi)

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