Sonne, Songs und Stimmwunder

Festival „Folk im Park“ im Wetterglück: Sänger aus Afrika, Südamerika, Neuseeland in Bad Wildungen

+
Da geht die Party richtig ab: Lateinamerikanische Rhythmen, fröhliche Spiellaune und überquellende Lebensfreude steckte an. Die international besetzte Gruppe „La Smala Banda“ spielte bis kurz vor Mitternacht.

Bad Wildungen. Einige hundert Besucher erlebten beim Festival „Folk im Park“ einen schönen Sommerabend mit hinreißender Musik im Kurpark vor der Wandelhalle. Folk- und Weltmusikfreunde, die zum Teil von weit angereist waren, genossen Musik hochkarätiger Ensembles.

Begonnen hatte das Programm mit dem Sänger und Multiinstrumentalisten Adjiri Odametey und seiner Band aus Ghana und afrikanischer Weltmusik. Der Sänger faszinierte mit seiner angenehmen weichen und tiefen Stimme. Beifall gab es auch für das Spiel des Sängers aus Ghana auf dem kleinen Daumenklavier und der afrikanischen Harfe „kora“.

Partynacht im Park

Die aus Neuseeland stammende Sängerin Teresa Bergmann war eines der „Stimmwunder“ des Festivals, erreichte sie doch mit ihren Songs geradezu schwindelerregende Höhen und ebenso abgrundtiefe Töne.

So faszinierend ihre Stimme daherkam, begleitet vom Bassisten Frank Schulze und Schlagzeuger Max Grevenbrock, so schlecht sind offensichtlich ihre geografischen Kenntnisse. „Auf dem Weg von Berlin sind wir irgendwie in Halle gelandet – aber ich hatte ja auch keine Ahnung, wohin wir fahren und wo Bad Wildungen liegt.“

Zum Abschluss des Festivals lieferten die Musiker von „La Smala Banda“ eine musikalische Schau voll überschäumender Lebens- und Spielfreude ab.  (szl)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare