Starkregen mit Überschwemmungen

Feuerwehr und THW kämpfen in Bad Wildungen mit Wassermassen

Feuerwehrleute füllen Sandsäcke: Sie werden als Schutzwall gegen die Überflutung eingesetzt.
+
Feuerwehrleute füllen Sandsäcke: Sie werden als Schutzwall gegen die Überflutung eingesetzt.

Überflutete Keller und Gärten: Ein Gewitter mit Starkregen hat am Freitag zu Überschwemmungen in Bad Wildungen und Ortsteilen geführt. Insgesamt waren 52 Einsatzkräfte der Feuerwehr und 15 Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Alexander Paul im Einsatz.

Bad Wildungen – Am Nachmittag zog ein schweres Gewitter mit Starkregen auf, insbesondere waren der Stadtteil Odershausen und das Helenental durch die lokale Gewitterfront betroffen. Die starken Niederschläge ließen in kürzester Zeit den Dörnbach und die Sonder anschwellen und über die Ufer treten.

Um 16.36 Uhr alarmierte die zentrale Leitstelle des Landkreises die Feuerwehren Odershausen, Braunau und Bad Wildungen. In einem Wohnhaus An der Koppe war Wasser in den Keller eingedrungen und im Dörnbachweg drohte ein Garten durch den nahegelegenen Dörnbach zu überfluten. Die Feuerwehren Odershausen, Braunau und Bad Wildungen setzten Tauchpumpen ein, um weitere Schäden abzuwenden. Darüber hinaus wurden Sandsäcke gefüllt und als Schutzwall gegen die Überflutung eingesetzt.

Bedrohlich entwickelte sich die Lage auch im Helenental, dort war die Sonder über die Ufer getreten und hatte eine große Grünfläche oberhalb des Sonderteichs überflutet. Hier kamen neben den Einsatzkräften der Feuerwehr Bad Wildungen auch Helfer des Technischen Hilfswerks Bad Wildungen und der Rückeschlepper eines ortsansässigen Forstunternehmens zum Einsatz um Treibgut aus dem Bachlauf zu entfernen. Weitere Einsatzkräfte errichteten im Bereich der Freizeitgärten in der Nähe des Bad Wildunger Bahnhofs einen Schutzwall aus Erde, um eine Überflutung der Gärten zu verhindern. Darüber hinaus wurden ständig Kontrollfahrten an den Bachläufen im Stadtgebiet durchgeführt um rechtzeitig Maßnahmen gegen Überflutungen ergreifen zu können. Der Einsatz war gegen 19.30 Uhr beendet.

Die Feuerwehrleute hatten am Freitag noch mehr zu tun: Bereits am Vormittag hatte die Brandmeldeanlage eines Discounters in der Itzelstraße ausgelöst. Gegen Mittag mussten die Wehrleute erneut ausrücken, weil die Brandmeldeanlage im Rathaus durch Sabotage ausgelöst worden war. (red)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare