Inhaber des Fritzlarer Restaurants „Das Nägel“ sind neue Besitzer des Cafés Schwarze

Filetstück in Allee erworben

Thomas Heubl vom Immobilienunternehmen und die neuen Besitzer und Betreiber des Cafés Schwarze, Armin Ochs, Astrid Krammer und Josef Krammer (von links). Foto: Senzel

Bad Wildungen - Über ein Jahr war das Café Schwarze geschlossen, nach mehreren Inhaber-Wechseln in den vergangenen Jahren hatten die letzten Besitzer Insolvenz angemeldet. Jetzt steht fest: Im Spätsommer wird das Traditionshaus in der Brunnenallee wieder geöffnet.

Armin Ochs, seine Schwester Astrid Krammer und deren Ehemann Josef Krammer stellten sich als neue Besitzer und Betreiber des Café-Restaurants vor. Alle drei sind auch Inhaber des renommierten Restaurants „Das Nägel“ am Marktplatz in Fritzlar.

Nach langer Suche nach einem Käufer für das Haus an prominenter Stelle auf Bad Wildungens Promeniermeile hat das Kasseler Immobilien-Unternehmen Grünberger das Anwesen gekauft. Das Café-Restaurant mit einer Fläche von etwa 1300 Quadratmeter wurde dann an die Fritzlarer Gastronomen weiterveräußert.

Zu dem Komplex gehört auch das bisher unter dem Namen „Tenne“ betriebene Lokal im hinteren unteren Bereich des Anwesens, das künftig vermietet werden soll. Der bisherige Hotelbereich mit 20 Zimmern und eine Eigner-Wohnung - insgesamt etwa 750 Quadratmeter - werde anderweitig vermarktet. Die neuen Eigentümer haben inzwischen mit umfangreichen Planungsarbeiten begonnen, schon in der kommenden Woche starten Umbau und Sanierung. Die Küche wird komplett umgerüstet und auf den technisch modernsten Stand gebracht. Die Gasträume mit etwa 200 Sitzplätzen und die Terrasse mit 80 Plätzen werden neu gestaltet: „Der Lebenszyklus der jetzigen Einrichtung ist abgelaufen - wir wollen eine moderne Wohlfühlatmosphäre schaffen.“

Mitinhaber Armin Ochs sagte bei der Vorstellung des Konzeptes, er habe mit seinen Mitgesellschaftern schon seit geraumer Zeit die Bad Wildunger Gastronomieszene beobachtet. „Uns ist aufgefallen, wie viele Stammgäste wir im Fritzlarer ,Nägel‘ aus der Nachbarstadt haben und sind froh, dass wir jetzt mit dem ,Schwarze‘ ein Filetstück auf der Brunnenallee erworben haben.“

Keine Fritzlarer Kopie

Der aus Borken stammende Ochs ist gelernter Einzelhandelskaufmann, seine Schwester Astrid hat im Maritim-Badehotel Hotelkauffrau gelernt und danach in der Steiermark ihren Ehemann Josef Krammer kennen gelernt. Gemeinsam haben beide in Tirol fünf Jahre lang ein Restaurant betrieben.

Der Österreicher Krammer wird Küchenchef im Café Schwarze und will seinem Angebot einen „Touch“ aus seiner Heimat verpassen. Das Angebot in Wildungen soll sich von der Speisekarte im Fritzlarer „Nägel“ unterscheiden: „Wir wollen weder Ambiente noch das Restaurant-Angebot einfach kopieren, sondern in Bad Wildungen etwas Neues bieten.“ (szl)

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