Corona gefährdet Abschlusskonzerte nicht

Finale des Gitarrenfestivals in Bad Wildungen beginnt

Geigerin Rachel Snow und Gitzarrist Tim McMillan
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Aus Australien fanden Rachel Snow und Tim McMillan den Weg nach Europa. Das Duo ist am Samstag in der Wandelhalle zu erleben.

Das Organisationsteam des nordhessischen Gitarrenfestivals ist zum Höhepunkt und Finale am Wochenende in der Wildunger Wandelhalle bestens gerüstet – auch mit Blick auf wahrscheinlich weiter steigende Corona-Zahlen.

  • Mit drei Konzerten in der Wildunger Wandelhalle am Wochenende endet das nordhessische Gitarrenfestival
  • Für alle drei Auftritte von Peter Finger, dem Duo Tim McMillan (Gitarre)/Rachel Snow (Geige) und Peter Autschbach sind noch Tickets zu haben
  • Die Konzerte sind mit maximal 100 Gästen im 500 Leute fassenden Saal der Wildunger Wandelhalle so geplant, dass sie selbst bei Corona-Warnstufe Rot stattfinden

Bad Wildungen – „Wir haben die Zahl der zugelassenen Gäste zu den abschließenden Konzerten in der Wandelhalle auf 100 begrenzt“, erklärt Gereon Schoplick vom Wildunger Stadtmarketing. Das entspricht einem Fünftel der normalen Kapazität des Saals. Trotzdem sind noch Karten für die Auftritte von Peter Finger, Freitag, 19.30 Uhr, des australischen Duos Tim McMillan (Gitarre) und Rachel Snow (Geige) am Samstag, 19.30 Uhr, und von Peter Autschbach am Sonntag, 15 Uhr, erhältlich.

Am besten bestellen Interessierte die Tickets online auf www.reservix.de oder unter www.bad-wildungen.de, rät Schoplick. Telefonisch sei die Bestellung auch möglich bei der Tourist-Info Bad Wildungen unter 05621-965 67 41. In allen drei Fällen werden in einem Zug die persönlichen Daten zwecks etwaiger Corona-Rückverfolgung im Nachhinein aufgenommen.

Hygienekonzept fürs Gitarrenfestival und Konzerte gesichert auch bei Corona-Warnstufe Rot

„Damit verhindern wir Warteschlangen am Eintritt“, erklärt Schoplick. Zum Schutzkonzept zählen außerdem Hygienestationen, Abstandsmarkierungen, Corona-Einbahnstraßenregelung oder Maskenpflicht bis zum Erreichen des Sitzplatzes.

All diese Vorkehrungen gewährleisten den planmäßigen Ablauf der Konzerte. Selbst dann, wenn die Corona-Ampel für den Landkreis Waldeck-Frankenberg übers Wochenende noch von Orange auf Rot schalten sollte und die entsprechenden, schärferen Regeln des Landes Hessen greifen würden.

Mit der bisherigen Resonanz des Publikums auf das nordhessische Gitarrenfestival seien die Veranstalterinnen und Veranstalter sehr zufrieden, zieht Schoplick als Zwischenfazit: „Die Konzerte waren gut besucht und liefen ohne Schwierigkeiten ab.“

Das Abschlussprogramm des nordhessischen Gitarrenfestivals in Bad Wildungen

Details zum Abschlussprogramm des nordhessischen Gitarrenfestivals:
Moderne Songs und Instrumentals auf Gitarre und Geige: Tim McMillan aus Melbourne, Australien, ist ein abtrünniger Durchschnittsbürger und ein ganz und gar einzigartiger Musiker. Er präsentiert seine virtuosen akustischen Fähigkeiten in nahezu athletischen Gitarrenkniffen und einem scharfsinnigen und melodischen Songwriting.

Der Gitarrist versteht es nicht nur, die Genre-Grenzen zu sprengen. Er ist auf seinem Instrument ein Virtuose, ein Ausnahmekönner, seine Eigenkompositionen und Interpretationen stehen auch für das ungezähmte, fantastische Element in der Musik. Seine lebendigen Auftritte, sein Sinn für Humor und seine Fähigkeit, das Publikum zu begeistern, haben ihn zu einem beliebten Live-Künstler gemacht.

Seit einigen Jahren begleitet ihn die klassisch ausgebildete Geigerin Rachel Snow, die zusammen mit McMillan intime Klanglandschaften voller Wärme entstehen lässt.

Setzt die Schluss-Akkorde des Gitarrenfestivals am Sonntagnachmittag: Peter Autschbach.

Jazz und Fingerstyle Guitar solo bietet Peter Autschbach. Wenn Peter Autschbach zur Gitarre greift, ist Genuss garantiert. Seine internationalen Workshops sind ausgebucht, seine Lehrbücher sind überaus erfolgreich und seine ebenso zahlreichen wie brillanten Kompositionen bereichern die Gitarren-Szene.

Ein Grenzgang zwischen Fingerstyle, Latin und Groove, der mit Spontaneität und Spielwitz daher kommt, charakterisiert sein Spiel, besagt die Ankündigung.

Ein Schmankerl für aktive Gitarrenfans am Wochenende: Die Gitarrenwerkstatt von Felix Reuter aus Köln stellt sich vor. In dem Gitarren-Atelier kann man unter fachkundiger Anleitung sein eigenes individuelles, hochwertiges Instrument bauen.

Der studierte Gitarrist hat viele Jahre als Musiker konzertiert, entdeckte parallel dazu früh sein Faible für den Gitarrenbau. Mittlerweile betreibt er ausschließlich seine Werkstatt. So ließ Peter Maffay schon bei ihm bauen.

Von Freitag bis zum Sonntag, 11 bis 18 Uhr, bietet Reuter im Foyer der Wandelhalle einen Einblick in seine Werkstatt: Instrumente der Workshop-Aktiven, einzelne Fertigungsschritte und Werkzeuge werden vorgestellt. (Matthias Schuldt)

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