Bad Wildungen

Bei Fitness in der ersten Liga spielen

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- Bad Wildungen (höh). Norbert Wiskandt lässt sich nicht so schnell entmutigen. Obwohl er mit der ersten Geschäftsidee gescheitert ist, startete der Unternehmer noch einmal durch und baute in fünf Jahren ein Fitness- und Gesundheitsstudio mit 15 Mitarbeitern auf.

Vor fünf Jahren kaufte er zusammen mit seiner Ehefrau Barbara die Tennishalle hinter dem Maritim-Badehotel. Eigentlich wollte der ehemalige Immobilienmakler nach seinem Umzug aus dem spani
schen Marbella nach Köln, mit 63 Jahren den Ruhestand genießen. „Aber nach drei Monaten Golf spielen fiel mir die Decke auf den Kopf“, schmunzelt er.

Der ehemalige Leistungssportler plante eine Indoor-Spielhalle für Kinder. Die geeignete Immobilie fand er auf den letzten Drücker. „Ich wusste gar nicht wo Bad Wildungen liegt“, erinnert er sich. Er schlug zu und investierte kräftig in den Umbau. Weil seine ursprüngliche Idee aus Brandschutzgründen nicht umzusetzen war, eröffnete er eine Fußballhalle. Nach einem Jahr die Ernüchterung: „Die Halle wurde nicht angenommen.“

Aber der Unternehmer gab nicht auf. Mit Mut zum Risiko und erheblichem finanziellem Einsatz baute er die Halle zu einem modernen Fitness- und Gesundheitszentrum um und stattete sie mit 80 top-modernen Geräten aus. Auf 2500 Quadratmetern will der 68-Jährige „First Class Fitness“ anbieten bei Gerätepark, Ambiente und Betreuung. Sein Konzept ist aufgegangen. Nach vier Jahren zähle das Studio SportsMax heute 1200 Mitglieder, sagt der Betreiber zufrieden. „Wirtschaftlich stehen wir sehr gut da.“

Namenspate für das Studio stand der zehnjährige Sohn Max, ein junges Tennistalent, das mit acht Jahren Bezirksmeister in seiner Altersgruppe wurde.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Samstag, 06. August.

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