Bad Wildungen

Flanieren und fahren: Wildunger Stadtring wird zur Begegnungszone

- Bad Wildungen (höh). Aus der „Stadtautobahn“ soll eine Begegnungszone nach Schweizer Vorbild werden. Experten aus Wirtschafts- und Verkehrministerium sollen prüfen, ob das Modellprojekt an einer Hauptverkehrsstraße Chancen hat.

Das beschlossene „Aus“ für den Stadtring mit Aufgabe der Einbahnstraßenreglung eröffnet neue Perspektiven für die Verkehrsstrategie. Nach derzeitigem Stand der Planungen soll der Stadtring vom am Abzweig Brunnenallee bis zum Eselspfad „Begegnungszone“ werden.

Das heißt: Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger teilen sich die Fahrbahn. Fußgänger haben gegenüber den Fahrzeugführern den Vortritt, dürfen jedoch die Fahrzeuge nicht unnötig behindern. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 Stundenkilometer. Auf dieser Mischfläche wird der öffentliche Verkehrsraum zur Begegnungsstätte. „Sollte das umsetzbar sein, hätten wir deutschlandweit die erste Begegnungszone in einer Hauptverkehrsstraße“, verweist Bürgermeister Volker Zimmermann. Das weckt Hoffnung auf stattliche Fördergelder des Landes. Nächste Woche wird Besuch aus den beiden zuständigen hessischen Ministerien und dem Landesamt für Straßenwesen erwartet.

„Wir haben das als Modellvorhaben angemeldet, damit es mit höherer Priorität schnell und mit mehr Zuschüssen gefördert wird“, merkte der Bürgermeister an. Mehr lesen Sie in der gedruckten Ausgabe am Freitag.

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